(Sehenswert: Validation. 15min)
Mehr als alles hüte dein Herz, / denn aus ihm strömt das Leben.
(Sprüche 4, 23 NEÜ)
(Sehenswert: Validation. 15min)
Mehr als alles hüte dein Herz, / denn aus ihm strömt das Leben.
(Sprüche 4, 23 NEÜ)
Go after a life of love as if your life depended on it—because it does. (1 Corinthians 14:1 The Message)
Die Luft, die ich atme,
die Sonne, die mein Gemüt erhellt,
die Freundlichkeit, die ich empfange,
die Natur, wild und atemberaubend,
die Inspiration, überraschend und kreativ,
ein Danke, Ermutigung im Alltag,
der Lohn, seinen Idealen gefolgt zu sein,
der Stolz, anderen zu helfen,
die Zeit, lernen zu dürfen,
der Mut, arbeiten zu dürfen,
das Öl, das Mutter Erde uns gibt,
Autobahnen, frei von Stau,
Menschen, frei von Abhängigkeit,
eine Blume, entdeckt am Straßenrand,
das Privileg, in einer Technik-Gesellschaft aufzuwachsen,
Nichtstun, gemeinsam mit anderen,
Freundschaften, haltbar über Zeit und Raum,
Umarmungen, kosten- und erwartungslos,
Schönheit, Ausdruck von Freude und Lebenskraft,
Happiness, meinem Gott zu gehören,
Überraschungen, ein liebes Wort zur rechten Zeit,
Kinderlachen, Kinderfragen, Kindersorgen,
Konfliktlösungen, die Synergie freisetzen,
der Stress, der das Beste von einem fordert,
die Sicherheit, auch ohne Leistungen geliebt zu werden,
Zähne, auf die man sich verlassen kann,
Texte, die Altes erklären, und Neues schaffen,
Musik, in der man sich verlieren kann,
die Fremde, in der man sich verirren kann,
…
all dies ist
unbezahlbar –
das Geschenk zu leben.
danke
schön.
„Söntgen: Na, dann bieten Sie ihm weniger, wenn er (lacht) durch zu viel Geld störrisch wird. Wie war Nadolt?
Dr. Borsig: Zuerst war er auch heikel, aber als ich ihn einmal soweit hatte, da wusste er plötzlich, wieviel er wert war… […] Es ist so merkwürdig mit diesen Leuten: ihre Phantasie ist großartig […] — aber es kommt dann ein Punkt, wo sich ihre Phantasie auch des Geldes bemächtigt …“ (S. 215f)
„Dr. Borsig: Es gibt auch noch die dritte Möglichkeit: daß er nichts mehr mit uns zu tun haben will. (Leiser) Es gibt wirklich Leute, die keinen Preis haben.
Söntgen (lacht): Wenn Sie mal so einen auftreiben, so würde ich mich freuen, ihn kennenzulernen.“ (S. 213)
(Heinrich Böll: Zum Tee bei Dr. Borsig, in: Heinrich Böll – Erzählungen, Hörspiele, Aufsätze, 1961)
Iss kein Brot von einem gierigen Discounter,
versuch nicht, das Schnäppchen des Monats zu machen.
Denn du weißt nicht, was sein Hintergedanke ist.
Natürlich sagt er: „Greif zu!“, aber nicht aus Wohltätigkeit.
Wenn du sein Brot isst, wirst du es wieder auskotzen müssen, und alles war umsonst.
(nach Sprüche 23,6-8)
Besser ein Tag mit Ohrwurm,
als ein Leben ohne Musik.
Für die, die sich dafür interessieren, was ich in meinem Studium so mache, habe ich einen Blog angefangen: Computer für Menschen. Langfristig soll das ein Gruppenprojekt von uns Studenten werden.
Was mich an diesem Thema so fasziniert: ich möchte Computer, die sich den Menschen anpassen, und dem Menschen dienen – nicht andersherum, dass sich der Mensch anpassen und sozusagen dem Computer dient. Und mein Studium beschäftigt sich damit, in welchen Bereichen eine solche Anpassung nötig ist und wie sie aussehen kann. Der Artikel Die Frage der Übersetzbarkeit beschäftigt sich beispielsweise damit, wie der Computer eigentlich eine eigene „Sprache“ spricht, in der man sich verständlich machen muss. HCI gibt einen kleinen Überblick, um was es noch alles gehen kann.
Und noch ein kleiner Comic dazu (von Twittch):
Was ich die letzten Wochen am meisten vermisst habe: die Musik. Musik aus der Dose, und ist sie noch so schön, kann nicht dasselbe leisten wie ein Klavier oder eine Trommel unter meinen Händen.
Wie jeder bayrische Schüler habe ich die Verfassung bei mir zu Hause rumliegen. Außer der formell vorhandenen Todesstrafe (die inzwischen abgeschafft wurde, siehe 123recht und Focus) fand ich immer schon interessant, wie sie Bildung definiert:
Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.
Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewußtsein für Natur und Umwelt.
(BayV Art. 131 Abs. 1-2)
Natürlich wurde das zu einer Zeit der religiösen Rückbesinnung geschrieben, die Präambel sagt: „Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des zweiten Weltkrieges geführt hat …“. Und es ist auch fraglich, inwieweit unser heutiges Bildungssystem diese Ziele widerspiegeln.
Und dennoch rückt es Bildung in ein glänzendes Licht: es geht eben nicht nur um Wissen (dafür gibt es ja jetzt Wikipedia und, wenn das nicht hilft, Google), sondern persönliche Charakterentwicklung. Wie aber lehrt man „Erfurcht vor Gott“, oder „Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne“? Indem man es vor-lebt, und die Schüler einlädt, es auch zu er-leben. Wie ein Kunst-Lehrer, der eine Museums-Exkursion plant.
In Frankreich gibt es kein Religionsunterricht, nur „Philo“ (Philosophie/Ethik). Sie lernen mehr Theorien kennen als wir, aber persönlich auseinandersetzen tun sich damit nur die, die selbst daran interessiert sind. Zum Bestehen reicht Auswendiglernen, und Diskussion im Unterricht wird auch kaum gefördert.
Mein bester Lehrer ist immer noch Gott selbst … 🙂
Ich wusste schon manches über das Flüchtling-Sein, aber selbst einer zu sein, wenn auch nur in einem Spiel, ist plötzlich nochmal etwas anderes. Man lernt, irgendwie zu überleben, und verschiebt die Hoffnung auf ein gutes Leben auf später. Nachts aufzuwachen, schwitzen, die Erinnerungen bleiben.
Und dann: wer sagt, „Willkommen in Deutschland“? „Komm, ich helf dir, zeig dir die Welt…“ „Wann immer du willst, komm auf ein Kaffee vorbei …“ Eine einfache Freundschaft ist plötzlich soo wertvoll.
Together.
Love extravagantly. Love as if your life depended on it – because it does. (1. Korinther 14, 1)
Natürlich ist die Hütte nicht die Bibel. Es ist ein Roman, und von der besten Sorte: es hat einen wahren Kern. Besonders beeindruckt hat mich, wie er ausmalt dass „Gott Beziehung ist“ – „Drei-Einigkeit“. Es hat in mir eine Dringlichkeit hinterlassen, wie wichtig es ist, zu lieben – und wie schal demgegenüber unsere Welt geworden ist. Verantwortlichkeiten und Politik sind nur ein blasses Abbild von echter Fürsorge. Du sagst, „Nur die Liebe zählt“, das geht nicht in solch großen Gruppen wie einer Nation? Da magst du Recht haben, ich bin ja auch nicht für Anarchie. Ich sage nur, dass politische Strukturen an sich nicht die Lösung sein können, selbst wenn sie „demokratisch“ heißen.
Ich denke, das Buch ist auch wegen solcher Querschüsse bekannt und in Verruf geraten. Ich meine, was soll das heißen, zu glauben, ohne religiös zu sein? Aber gerade darum habe ich die Lektüre genossen: es fordert heraus, und es lädt ein, anders zu denken. Bunter, lebendiger. In einer Welt, in der Gott im Mittelpunkt steht.
So ein Buch will ich auch mal schreiben.
„Freuen dürfen sich alle, die im Herzen rein sind – sie werden Gott sehen.“ (Matthäus 5, 8 Gute Nachricht)
Es gibt Momente, die es wert sind, eingefroren zu werden: Freeze, wie ein Foto oder Standbild. Gestern bei Ikea war ich an der Kasse, und zahlte 9,98 – nur gab die Kassierin mir nicht 2 Cent, sondern 2 Euro zurück. Als ich sie darauf hinwies, zögerte sie einen Moment. Dann sah sie mir in die Augen – Freeze!
Was sie in diesem Moment gedacht hat? Ärger über sich selbst, „oh mann, hoffentlich werd ich bald abgelöst“? Erleichterung, „das ist aber gerade noch gut gegangen“? Oder Überraschung: „Wow, es gibt tatsächlich noch Menschen, die ehrlich sind!“?
Sie sagt „Danke“, fast emotionslos, und wechselt die Münze in meiner Hand. Und schon kommt der nächste Kunde dran.
Ein reines Gewissen ist viel mehr wert als 2 Euro.