Brot und Weintrauben

Sehnsucht nach Leben

In uns ist ein Hunger nach Leben. Alle Menschen fragen sich existentiell: „Wo werde ich wirklich satt? Wo finde ich das, was ich brauche?“ Diese Frage stellten sich die Menschenmassen in Johannes 6. Sie erleben, dass wenig mehr als genug sein kann. Und dass Leben viel mehr als Essen ist. (38min)

Wohin sonst sollen wir gehen? | Benjamin Pick

Kerngedanke: Jesus ist das Brot vom Himmel, das wirklich satt macht.
Text: Johannes 6

  • Die Speisung der 5000 – zum Miterleben
  • Warum folgst du Jesus nach?
  • Wie drückt das Abendmahl Gottes Sehnsucht aus?

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Musik-Video: Ein Weg durch die Wüste

Mein erstes Musik-Video 😉

(Audio-Version unten)

Psalm 138, 7:
„Selbst wenn man mich schwer bedrängt, belebst du mich. Du nimmst mich in Schutz vor der Wut meiner Feinde, deine mächtige Hand wird mich retten.“

Selbst wenn man mich schwer bedrängt, wirst du neue Kraft geben
Selbst wenn man mich schwer bedrängt, belebst du mich neu
Selbst in den mächtigen Widerstände, du gibst neue Kraft — neue Hoffnung

Du gibst neue Kraft, du gibst neue Hoffnung
Einen Weg durch die Wüste

Du gibst neue Kraft, du gibst neue Hoffnung
Einen Weg wo man keinen Weg sieht

Du versorgst, du versorgst selbst in der Wüste
Wasser in der Einöde, zu trinken genug
Die Tiere werden sich freuen
Schakale werden jauchzen vor Freude
Von den Wassermassen in der Wüste
die du schickst, um dein Volk zu tränken

Einen Weg durch die Wüste, und Wasser genug
Und Manna genug, und Fleisch genug

Du versorgst, du versorgst, wir vertrauen ganz
Auch mitten in der Wüste

Du machst alles neu, du machst alles neu,
einen Weg durch die Wüste

Denkt nicht an das Früher, vergesst es einfach!
Seht, es sprosst schon auf, das Neue kommt jetzt!
Oh, vergesst Ägypten, vergesst die Sklaverei!

Alles wird neu, alles wird neu,
denn Gott hat gesprochen
Gott hat gesprochen — er wird retten!

Einen Weg durch die Wüste …

Jesaja 43,18-20:
„Denkt nicht an das, was früher war, / achtet nicht auf das Vergangene!
Seht, ich wirke Neues! / Es wächst schon auf. / Merkt ihr es nicht? / Ich bahne einen Weg durch die Wüste, / lege Ströme in der Einöde an.
Schakale und Strauße, die Wüstentiere ehren mich, / weil ich der Wüste Wasser gab / und Ströme in der Öde fließen ließ, / damit mein auserwähltes Volk zu trinken hat.“

Unsere Berufung / Our calling

Manchmal verliere ich aus dem Blick, dass ich nicht nur geschaffen wurde, um diese Welt und dieses Leben zu genießen. Dieses Video fordert mich immer wieder neu heraus.

We have decided to value both pioneers and settlers: Pioneers to expand our territory, and settlers to build on those territories. But we are NOT squatters – People who take up space others have fought for without improving it.

Wir haben entschieden, sowohl die Pioniere als auch die Siedler zu ehren. Pioniere, die das Gebiet erweitern, und Siedler, die auf diesem Gebiet bauen. Aber wir sind nicht Hausbesetzer – Leute die den Platz einnehmen, für den andere gekämpft haben, ohne ihn zu verbessern.

(2:49-3:07)

 

DTS Lecture Phase - Oxford, New Zealand

Untertitel

Untertitel auf Deutsch

Untertitel auf Englisch

Transkript (auf Deutsch)

Die Überschrift:
„Entscheidungen, die uns definieren“

Wir haben entschieden: das Evangelium zu
lehren, ohne es zu zeigen, ist nicht genug

Gute Predigten, gute Lehre,
ein guter Mensch sein ist nicht genug

Wir haben entschieden: einen guten
Kirchen-Klub zu haben, ist nicht genug

Gute Gemeinschaft ist nicht genug

Einfach ein Mitglied dieses Klubs
zu sein ist nicht genug

Wir haben entschieden: gute Andachten
zu machen ist gut, aber nicht gut genug.

Es gerade so in den Himmel zu schaffen
ist nicht unser Ziel.

Und über Gott Bescheid zu wissen, ohne ihn
wirklich zu kennen und zu erleben

ist sinnlos.

Wir haben entschieden: gute Programme
zu machen ist nicht genug,

Änderungen ohne echte Veränderung
nicht zu tolerieren

Und immer-gleich-bleiben
nicht einmal in Erwägung zu ziehen.

Wir haben entschieden: Begabung
ohne Charakter ist vergeblich.

Wir haben entschieden: Lieder singen
ohne zu anbeten ist hohl

Und Treffen, zu denen Gott
nicht kommt, sind sinnlos.

Wir haben entschieden:
Glaube ohne Werke ist nicht genug

Und Werke ohne Liebe ist nicht akzeptabel.

Dass unsere Aufgabe aus
unserer Beziehung entspringt

1. mit dem Vater und
2. mit einander.

Wir haben entschieden:
Apostelgeschichte zu lesen

ohne Apostelgeschichte zu leben
ist undenkbar.

Wir haben entschieden:
zuversichtlicher Glaube ist gut,

kühner Glaube ist besser.

Wir haben entschieden: über den Heiligen
Geist zu hören, ohne ihn zu erleben

ist albern.

An seine Gegenwart zu glauben,
ohne Zeichen und Wundern zu sehen

ist Scheinheiligkeit.

An Heilung zu glauben, ohne Heilungen
zu erleben, ist absurd.

Und an Befreiung zu glauben, ohne
zu sehen, wie Menschen befreit werden

ist absolut lächerlich.

Wir haben entschieden, vom Heiligen Geist
gefüllt, geleitet und befähigt zu werden.

Was weniger als das ist –
nicht mit uns.

Wir haben entschieden, diejenigen zu sein,
die Geschichten von Gottes Macht erzählen

nicht diejenigen, die davon hören.

Wir haben entschieden: freuen wir uns an
unserer Errettung,

ohne Übernatürliches zu erleben

dann leben wir unter unseren Privilegien

und nehmen nicht alles in Anspruch,
wofür Christus gestorben ist.

Wir haben entschieden: wir sind ein
Schlachtschiff, kein Kreuzfahrtschiff

Eine Armee,
nicht nur Zuhörer

Spezial-Einheiten,
nicht Zuschauer

Missionare,
nicht Klub-Mitglieder.

Wir haben entschieden, sowohl die
Pioniere als auch die Siedler zu ehren.

Pioniere, die das Gebiet erweitern,
und Siedler, die auf diesem Gebiet bauen

Aber wir sind nicht Hausbesetzer –

Leute die den Platz einnehmen, für den
andere gekämpft haben,

ohne ihn zu verbessern.

Wir haben entschieden: wir wollen
ansteckend sein, nicht harmlos

Infektiös, nicht unter Quarantäne

Tödlich, nicht mild.

Wir haben entschieden: radikal zu lieben
und unerhört zu geben.

Wir haben entschieden: wir sind eine
Missions-Station, nicht ein Museum.

Darum:

wir ehren die Vergangenheit,

aber wir leben nicht in ihr.

Wir leben in der Gegenwart
mit unseren Augen auf die Zukunft

Wir sehen vergangene Ereignisse,
erfolgreiche und fehlgeschlagene,

als Trittbrett, nicht als Stop-Schild.

Wir wollen lernen, um verändert zu werden,

nicht lernen, um mehr zu wissen.

Wir sind Leute, die sich engagieren,
statt zu beobachten.

Wir konzentrieren uns auf das,
was sein könnte,

nicht auf das was ist oder war

Wir werden nicht von den 4 Mauern
dieses Gebäudes eingeschränkt.

Unser Einfluss kann nicht örtlich
begrenzt werden.

Selbst die Nationen sind nicht
‚unerreichbar weit weg‘.

Wir kümmern uns mehr darum,
wie viele wir in die Welt hinaus senden,

Als darum, wie viele wir überzeugen,
in dieses Gebäude hinein zu kommen.

Diese Gebäude ist dafür da, gefüllt zu
werden, und das wird geschehen,

Aber das wird nicht der Maßstab sein,
wer wir sind,

oder wie effektiv wir sind.

Wir ziehen Welt-Veränderer heran,
nicht Touristen-Führer

Wir trainieren ein Kommando,
kein Komitee.

Wir lassen uns von unserem Ziel bestimmen,
nicht von unserer Geschichte

Wir haben entschieden: es ist besser zu
scheitern, während wir uns

nach dem Unmöglichen ausstrecken,
das Gott für uns vorbereitet hat,

als uns mit weniger zufrieden zu geben.

Wir haben entschieden: nichts weniger als
„sein Reich komme, sein Wille geschehe

in unserer Welt, so wie es im Himmel ist“
wird uns zufrieden stellen.

Wir haben entschieden:
wir werden nicht zufrieden sein,

bis unsere Welt ausflippt und schreit:

„diese, die die Welt auf dem Kopf gestellt
haben, sind auch hierher gekommen“

Das sind einige der Entscheidungen,
die uns als Gemeinschaft

und unseren Lebens-Stil definieren.

Diese Entscheidungen sind keine Ziele,
sondern eher eine Reise

Eine Reise auf einem alten Weg –

wir haben nicht einen neuen Weg gefunden,

sondern den Pfad wieder-entdeckt, der
so alt ist wie Abraham, Isaak und Jakob

Der gleiche Pfad, auf dem auch Moses,
Josua, Kaleb, Paulus, Johannes

und Petrus gingen

Ein Pfad, auf dem auch die Kirche
des 1. Jahrhunderts ging

Eine Kirche, die die Kultur des 1. Jhd.
revolutionierte, und darüber hinaus

Es ist ein Pfad, der die Welt,
in der wir Leben, verändern wird

Ein Pfad von kühnem Glauben

Zu glauben, dass das, was Gott sagt,
wirklich wahr ist, und danach zu handeln

Es ist ein Pfad von
unerhörter Großzügigkeit

Wir geben unser Leben hin, um sein
Königreich zu demonstrieren

Es ist ein Pfad von radikaler Liebe

Gott zu lieben mit allem in uns, und
unseren Nächsten wie uns selbst

Es ist ein Pfad der Freiheit
und der Heilung

Auf diesem Pfad

wirst du finden, was dein Wert,
dein Sinn und deine Bestimmung ist

Jedoch ist es der Pfad, der
nicht so häufig gewählt wird

Er ist nicht nur für einige Wenige
verfügbar,

sondern für alle, die kommen wollen.

Menschen von allen Nationen, Völkern und Sprachen,

aus allen Berufen oder Berufungen.

Egal wo du in deiner Lebens-Reise
gerade bist,

auf diesem Pfad gibt es Raum für dich.

Transkript (auf Englisch)

This is called, “Decisions that Define Us”

We have decided, that teaching the Gospel
without demonstrating it is not enough

Good preaching, good doctrine,
being good people is not enough

We’ve decided that having a good
church club is not enough

Good fellowship – it’s not enough

Just being a member of that club
is not enough

We’ve decided that having good bible
studies is good, but not good enough.

That just making it to heaven
is not our goal

And that knowing about God without
truly knowing and experiencing God

is meaningless.

We’ve decided that having good programs
is not enough,

That change without transformation
is intolerable

And that staying the same
is not an option.

We’ve decided that gifting
without character is futile

We’ve decided that singing songs
without worshipping is hollow

And having meetings without
God showing up is pointless

We’ve decided that having faith
without works is not enough

And having works without love
is not acceptable

That our function comes out
of our relationship

1) with the Father and
2) with each other.

We have decided that reading
about the book of Acts

without living the book of Acts
is unthinkable.

We’ve decided that
confident faith is good,

bold faith is better.

We’ve decided that hearing about the
Holy Spirit without experiencing Him

is silly.

That believing in His presence without
seeing it manifested in signs and wonders

is hypocrisy.

That believing in healing without
seeing people healed is absurd.

and that believing in deliverance
without people being delivered

is absolutely ridiculous.

We’ve decided to be Holy Spirit filled,
Holy Spirit led, and Holy Spirit empowered

Anything less doesn’t work for us.

We have decided to be the ones
telling the stories of God’s power,

not the ones hearing about them.

We have decided that living saved,
but not supernatural,

is living below our privilege
and short of what Christ died for.

We have decided that we’re a battleship,
not a cruise ship

An army,
not an audience

Special forces,
not spectators

Missionaries,
not club members.

We have decided to value
both pioneers and settlers

Pioneers to expand our territory
and settlers to build on those territories

But we are not squatters –

People who take up space others have
fought for without improving it.

We have decided to be infectious
instead of innocuous

Contagious instead of quarantined

Deadly instead of benign.

We have decided to be radical lovers
and outrageous givers

We have decided that we’re a
mission station, not a museum

Therefore,

we honor the past,

but we don’t live in it.

We live in the present
with our eyes on the future

We see past events, success and failures
as stepping stones, not stop signs

We pursue learning
in order to be transformed,

not learning in order to know.

We are people of engagement,
not observation

We focus on what could be,
not on what is or has been

We are not limited to the
4 walls of this building

Our influence is not
restricted by location

Not even the nations are ‘out of bounds’

We are more concerned about
how many we send out into the world,

Than how many we convince
to come into the building.

This building is meant to be filled,
and it will be

But it will not be the measure
of who we are,

or the measure of our effectiveness

We raise up world-changers,
not tour-guides

We train commandos,
not committees

We are people of our destiny,
not our history

We have decided that it’s better to fail
while reaching for the impossible

that God has planned for us
than succeed in settling for less

We have decided that nothing short of
„His kingdom come, and His will be done

in our world as it is in heaven“
will satisfy

We have decided: we will not be satisfied

until our world freaks out, and cries out:

“those who have turned the world upside
down have come here too” (Acts 17:6)

These are some of the decisions
that define who we are as a community

and how we live our lives.

These decisions are not destinations
but rather journeys

Journeys along an ancient path,

We’ve not found some new way,

but rather rediscovered the path
as old as Abraham, Isaac, and Jacob

The same path followed by Moses,
Joshua, Caleb, Paul, John, and Peter

A path followed by
the first century church

A church that revolutionized the culture
of the 1st century and beyond.

It’s a path that will impact
the world we live in today

It’s a path of bold faith

Believing that what God says
is really true and acting on it

It’s a path of outrageous generosity

Giving our life away in order to
demonstrate his kingdom

It’s a path of radical love

Loving God with everything in us
and our neighbor as ourselves

It’s a path of liberty,
freedom and healing

On this path,

you will find significance,
purpose and destiny

It’s a path less traveled, however

It’s not a path only available
to a select few

But to whosoever will may come

It’s for people of every
nation, tribe and tongue

For those in any occupation or vocation.

No matter where you are
on your life journey,

there’s room on this path for you.

Wertvoll

Ich bin geliebt. Nichts kann das verändern.

How deep the father’s love for us
How vast beyond all measure
That He should give His only Son
To make a wretch His treasure

(Stuart Townend, How Deep The Father’s Love For Us)

Und diese Liebe will ich weitergeben. Ich habe so viel Großzügigkeit erfahren, dass ich großzügig zu anderen sein kann.

Was uns prägt

Demozion – Erwachsen:

„Sie haben mich geformt …
mein Gewissen, meine Normen,
die Art wie ich denke, die Art die ich fühle.
Ist es die Meine? oder die Ihre?“
(1:03)

Wir haben keine Wahl: wir werden von unserer Kultur geprägt. Diese Erfahrungen mit Menschen und Strukturen bilden das Rohmaterial unseres Lebens – was machen wir daraus? Und vor allem: für wen bauen wir? (Tipp: Haggai 1, 7-9)

(© Photo by ::Suwaif:: – CC BY-SA 2.0)