Wie wäre es, wenn du heute noch einmal ganz neu anfangen könntest?
Versteht seine Liebe … (

– Epheser 3,17-19
Das Jona-Lied
Stellt euch vor, Jona steht ganz betröppelt am Strand und fängt an zu formulieren:
Du hast den Wind aus meinen Segeln genommen
Jetzt steh’ ich hier und bin benommen.
Du hast mein Boot auf die Sandbank gesetzt
Und jetzt wart’ ich hier und bin entsetzt:
Wie lange, Herr, soll ich dir vertrau’n,
Ohne Anfang oder Ende zu schau’n.
Wie tief, Herr, muss ich noch sinken,
Bis ich merk’, dass ich in Güte ertrinke.
Deine Liebe ist besser als mein Leben
Deine Hoffnung besser als mein Licht
Deine Wege sind besser als mein Planen
Dein Erbarmen besser als ich.
Wie lange, Herr, soll ich dir vertrau’n,
Ohne Anfang oder Ende zu schau’n.
Wie tief, Herr, muss ich noch sinken,
Bis ich merk’, dass ich in Güte ertrinke.
Ich lass mich treiben im Meer deiner Liebe
Du bist so gut, so gut zu mir.
Ich will dich preisen mit meinem Leben
Hier bin ich, Herr, ich geb’ mich dir.
Für immer von deiner Liebe singen
Ich habe erlebt, wie deine Liebe mich trägt. Wenn Schmerz und Dunkelheit mich einhüllen, flüsterst du mir zu: „Ich bin da.“
Ich habe erlebt, wie deine Liebe mich tröstet. Trauer fühlt sich an wie ein unstillbarer Durst nach Frieden. Und nein, die Zeit heilt keine Wunden. Aber nach und nach hast du meinen Durst gestillt, und ich konnte loslassen.
Ich habe erlebt, wie deine Liebe mir vergibt. Ich schieße immer wieder einen Bock ab. Und ich frage mich, ob du mir auch diesmal wieder vergeben wirst, schließlich bin ich der schlimmste aller Sünder. Aber du antwortest nur: gerade für DICH bin ich gestorben.
Ich habe erlebt, wie deine Liebe mich ermutigt, Neues zu wagen. Aller Anfang ist schwer, aber mit dir an der Hand … für dich … mit Tränen in den Augen und zittrigen Knien … wage ich den ersten Schritt. Und den zweiten. Und den dritten. Und siehe da, die Reise hat begonnen.
Ich habe erlebt, wie deine Liebe mir Kraft gibt zu vergeben. Meine Gedärme verkrampfen sich bei jedem Gedanken an „jene“ Person. Wie kann er nur so etwas tun, mir antun? Du legst deinen Arm um meine Schulter, und dein ruhiger Atem steckt mich an. Aber was soll ich machen, es tut so scheiß weh! Ja, sagst du, und deutest auf das Kreuz. Ich nicke, langsam, vorsichtig.
Ich habe erlebt, wie deine Liebe mich zum Lachen bringt. Melancholie liegt mir nahe, aber ich möchte mich nicht im Dreck suhlen. Du hebst mich auf und bereitest mir ein Fest. Ein Fest, wie ich es mir schon immer gewünscht habe – ohne es zu wissen.
Deine Liebe ist Gnade. Unverdient. Unerhofft. Unerhört.
Du beschenkst mich über alle Maßen, mein Herz fließt über vor Dank. Deine Großzügigkeit macht mich großzügig. Deine Perfektion lässt mich immer wieder neu staunen. Deine Wunder verwundern mich.
Du hast mich gewählt. Ich gehöre dir.
Für immer!
Und deine Liebe wird nie aufhören.
Im Gegenteil, das Beste kommt noch.
Die Schöpfung (neu erzählt)
Manche Texte müssen wir in einem neuen Gewand hören, damit wir kapieren, wie revolutionär sie ursprünglich waren. Ich denke, das gilt auch für die Schöpfungsgeschichte: sie ist fundamental für das jüdisch-christliches Weltbild, und doch haben wir uns schon so an ihren Klang gewöhnt …
Im Anfang schuf Gott die sichtbare und unsichtbare Welt:
Die Erde war chaotisch und einförmig, und durch und durch dunkel, und überall Geist Gottes.
Und Gott sprach: „Licht, werde!“ Und es geschah. Und Gott trennte das Licht von der Finsternis, das Oberhalb und Unterhalb des Horizontes, das Trockene von dem Wasser.
Und Gott betrachtete sein Werk: gut.
Und Gott sprach: „Pflanzen, werdet!“ Und es geschah. Und er stattete sie mit der Fähigkeit aus, sich selbst zu vermehren.
Und Gott sprach: „Zeit, werde!“ Und es geschah. Und er setzte Sterne und Mond in ihre Umlaufbahnen, damit die Menschen in Raum und Zeit navigieren können.
Und Gott sprach: „Tiere, werdet!“ Und es geschah. Und er entwarf große und kleine Tiere, Wassertiere und Lufttiere, und Landtiere, und er gab ihnen den Auftrag, sich zu vermehren.
Und Gott betrachtete sein Werk: gut.
Und Gott sprach: „Wir wollen Menschen machen, die uns repräsentieren! Ihnen wollen wir unsere Macht delegieren über die Tiere und die ganze Erde.“ Und so machte Gott es. Er schuf den Menschen männlich und weiblich, als Mann und Frau, als Abbild seines Wesens. Und Gott sprach: „Ihr, Mann und Frau, seid meine Auserwählten. Vermehret euch, und herrscht über die ganze Erde in meinem Auftrag. Für eure Speise habe ich Kräuter und Obst gemacht, für die Tiere Gras.“
Und Gott betrachtete sein Werk: sehr gut.
Fertig. Es ist vollbracht. Auf diese Weise hat Gott die sichtbare und unsichtbare Welt fertiggestellt.
Und Gott machte eine heilige Pause. Darum soll jeder siebte Tag eine heilige Pause sein: denn sechs Tage lang schuf Gott, aber am siebten ruhte er aus.
Wer bin ich?
Mein ganzes Leben habe ich mich Gott geweiht, war ihm gehorsam, folgte ihm in die Wüste und ertrugt Gespött und Schande – und jetzt das. Er hätte mich doch retten können!
Als ich klein war, genoss ich es, so nah an Gott dran zu sein. Heute … ob sich das alles gelohnt hat? Man hat mich eingesperrt, und nun warte ich, warte auf den Tod. Oder auf Rettung? War da nicht das Versprechen, dass Gott einen Retter senden wird? Aber das ist schon Jahrhunderte her. Wer weiß, vielleicht war dieser Retter schon längst da, nur hat man ihn getötet wie alle Propheten vor ihm.
… Was sagt ihr da? Ach, lasst mich in Ruhe, mir braucht ihr keine Hoffnung mehr zu machen. Es ist schon in Ordnung. Selbst wenn der Retter wirklich leben würde, was hat das mit mir zu tun.
… Das stimmt, das habe ich gesagt. Aber wer kann das schon? In all den Jahren meines Dienstes sind mir zu viele Angeber begegnet. Sie reden über Heilung, aber finden irgendwelche theologischen Argumente warum sie doch nicht, in diesem Fall, möglich sei. Wenn er der Retter ist, dann gibt es keine Kankheit, die er nicht heilen kann. Dann … ja, dann gäbe es Hoffnung für die hoffnungslosen Fälle. Dann müsste ich nicht hier im Gefängnis versumpfen.
… Ist ja gut, ist ja gut, fragt ihn ruhig. Vielleicht kann er euch ja weiterhelfen.
(Lösung: siehe Lukas 7, 18-23)
Die zwei Bücher des Wissens
To conclude, therefore, let no man (upon a weak conceit of sobriety or an ill-applied moderation) think or maintain that a man can search too far, or be too well studied in the book of God’s word, or in the book of God’s works, divinity or philosophy …
Zum Abschluss sei deshalb gesagt, dass niemand – sei es aus falscher Bescheidenheit oder gekünstelter Zurückhaltung –, denken oder die Meinung vertreten darf, dass man in dem Buch vom Wort Gottes oder das Buch der Werke Gottes zu viel studieren oder zu gut kennen könnte…(Francis Bacon, The Advancement of Learning, 1605, First Book, I (3))
Zwei Bücher? Francis Bacon, einer der Gründer-Väter der modernen Wissenschaft, behauptet ernsthaft, ein Gelehrter solle nicht aufhören, die Bibel und die Natur zu studieren?
In der heutigen Gesellschaft würden jetzt sowohl die Theologen als auch die Wissenschaftler aufschreien (Francis Bacon war wohl noch beides). Die Wissenschaftler würden darauf verweisen, dass die Bibel veraltet ist, die erwähnten Wunder nur Legenden sein können und überhaupt nicht zum Zweck des rationalen Verstehens, sondern der geistlichen Erbauung geschrieben wurde. Die Theologen (zumindest die Protestanten) würden einwenden, dass die gefallene Natur mehr die Sünde des Menschen als den Charakter Gottes wiederspiegelt, und darum Gott nur durch die Bibel und persönlichen Glaubenserfahrungen kennengelernt werden kann.
Interessanterweise geht Francis Bacon im Folgenden kaum auf diese zwei Bücher ein. Für ihn ist es selbstverständlich, dass man, wenn man Gott verstehen will, sowohl seinen Willen als auch seine Taten kennen sollte. Aber auch, dass man Gott missversteht, wenn man sich nur der Schöpfung nähert, egal ob durch wissenschaftliche Experimente oder Esoterik/Mystik; das wäre so, als würde man einen Juwelier ausschließlich danach beurteilen, was er im Schaufenster liegen hat – ziemlich oberflächlich. (Ebd., First Book, VI (16))
Ein konkretes Beispiel: die Bibel sagt uns, dass die Essenz von Gottes Wesen Liebe ist; und dass es unsere Aufgabe ist, immer mehr wie er zu lieben und uns lieben zu lassen. Wo haben wir diese Liebe kennengelernt – in der Bibel oder in unserer Familie (Gottes Schöpfung)? Die Entwicklungspsychologie sagt klar: was in den ersten zwei Jahren nicht an Liebe investiert wird, fehlt der Person ein ganzes Leben. Unsere Eltern sollen das anfassbare, sichtbare Beispiel sein, damit wir Gott und andere lieben können. Und weil sie nicht perfekt sind, gibt Gott uns die Möglichkeit, sozusagen als Korrektiv, seinen Charakter auch durch die Bibel kennenzulernen. Gerade an diesem Beispiel der persönlichen Entwicklung können wir sehen, wie sehr Gottes Worte und Gottes Werke zusammenspielen: wenn Gott uns nur eines der beiden Bücher gegeben hätte, wären wir aufgeschmissen.
Und dabei sehen wir auch den Zweck von Wissen. Das Zitat von Francis Bacon geht so weiter:
… only let men beware that they apply both to charity, and not to swelling; to use, and not to ostentation …
… aber lass die Menschen darauf achten, dass dies der Liebe dient und nicht dem Stolz; der Umsetzung und nicht der Schau …
Wenn wir nur Wissen (egal ob theologisches oder naturwissenschaftliches) sammeln, führt es zu Stolz. ‚Seht nur, wie gut ich mich auskenne!‘ Wir müssen umsetzen, was wir verstehen, damit unser Wissen anfassbar wird. Was nützt es mir, ein tolles Buch über Liebe zu schreiben, wenn ich in meiner Familie unausstehlich rum-meckere, schmolle oder dominiere … ich wäre wie ein „dröhnender Gong“ (1. Korinther 13,1), viel Lärm um Nichts. Auch in meinem Leben muss man in zwei Büchern von Gott lesen können: meine Worte und meine Taten.
(© Photo by Daniel Go – CC BY-NC 2.0)
Unsere Berufung / Our calling
Manchmal verliere ich aus dem Blick, dass ich nicht nur geschaffen wurde, um diese Welt und dieses Leben zu genießen. Dieses Video fordert mich immer wieder neu heraus.
We have decided to value both pioneers and settlers: Pioneers to expand our territory, and settlers to build on those territories. But we are NOT squatters – People who take up space others have fought for without improving it.
Wir haben entschieden, sowohl die Pioniere als auch die Siedler zu ehren. Pioniere, die das Gebiet erweitern, und Siedler, die auf diesem Gebiet bauen. Aber wir sind nicht Hausbesetzer – Leute die den Platz einnehmen, für den andere gekämpft haben, ohne ihn zu verbessern.
(2:49-3:07)
Untertitel
Transkript (auf Deutsch)
Die Überschrift:
„Entscheidungen, die uns definieren“
Wir haben entschieden: das Evangelium zu
lehren, ohne es zu zeigen, ist nicht genug
Gute Predigten, gute Lehre,
ein guter Mensch sein ist nicht genug
Wir haben entschieden: einen guten
Kirchen-Klub zu haben, ist nicht genug
Gute Gemeinschaft ist nicht genug
Einfach ein Mitglied dieses Klubs
zu sein ist nicht genug
Wir haben entschieden: gute Andachten
zu machen ist gut, aber nicht gut genug.
Es gerade so in den Himmel zu schaffen
ist nicht unser Ziel.
Und über Gott Bescheid zu wissen, ohne ihn
wirklich zu kennen und zu erleben
ist sinnlos.
Wir haben entschieden: gute Programme
zu machen ist nicht genug,
Änderungen ohne echte Veränderung
nicht zu tolerieren
Und immer-gleich-bleiben
nicht einmal in Erwägung zu ziehen.
Wir haben entschieden: Begabung
ohne Charakter ist vergeblich.
Wir haben entschieden: Lieder singen
ohne zu anbeten ist hohl
Und Treffen, zu denen Gott
nicht kommt, sind sinnlos.
Wir haben entschieden:
Glaube ohne Werke ist nicht genug
Und Werke ohne Liebe ist nicht akzeptabel.
Dass unsere Aufgabe aus
unserer Beziehung entspringt
1. mit dem Vater und
2. mit einander.
Wir haben entschieden:
Apostelgeschichte zu lesen
ohne Apostelgeschichte zu leben
ist undenkbar.
Wir haben entschieden:
zuversichtlicher Glaube ist gut,
kühner Glaube ist besser.
Wir haben entschieden: über den Heiligen
Geist zu hören, ohne ihn zu erleben
ist albern.
An seine Gegenwart zu glauben,
ohne Zeichen und Wundern zu sehen
ist Scheinheiligkeit.
An Heilung zu glauben, ohne Heilungen
zu erleben, ist absurd.
Und an Befreiung zu glauben, ohne
zu sehen, wie Menschen befreit werden
ist absolut lächerlich.
Wir haben entschieden, vom Heiligen Geist
gefüllt, geleitet und befähigt zu werden.
Was weniger als das ist –
nicht mit uns.
Wir haben entschieden, diejenigen zu sein,
die Geschichten von Gottes Macht erzählen
nicht diejenigen, die davon hören.
Wir haben entschieden: freuen wir uns an
unserer Errettung,
ohne Übernatürliches zu erleben
dann leben wir unter unseren Privilegien
und nehmen nicht alles in Anspruch,
wofür Christus gestorben ist.
Wir haben entschieden: wir sind ein
Schlachtschiff, kein Kreuzfahrtschiff
Eine Armee,
nicht nur Zuhörer
Spezial-Einheiten,
nicht Zuschauer
Missionare,
nicht Klub-Mitglieder.
Wir haben entschieden, sowohl die
Pioniere als auch die Siedler zu ehren.
Pioniere, die das Gebiet erweitern,
und Siedler, die auf diesem Gebiet bauen
Aber wir sind nicht Hausbesetzer –
Leute die den Platz einnehmen, für den
andere gekämpft haben,
ohne ihn zu verbessern.
Wir haben entschieden: wir wollen
ansteckend sein, nicht harmlos
Infektiös, nicht unter Quarantäne
Tödlich, nicht mild.
Wir haben entschieden: radikal zu lieben
und unerhört zu geben.
Wir haben entschieden: wir sind eine
Missions-Station, nicht ein Museum.
Darum:
wir ehren die Vergangenheit,
aber wir leben nicht in ihr.
Wir leben in der Gegenwart
mit unseren Augen auf die Zukunft
Wir sehen vergangene Ereignisse,
erfolgreiche und fehlgeschlagene,
als Trittbrett, nicht als Stop-Schild.
Wir wollen lernen, um verändert zu werden,
nicht lernen, um mehr zu wissen.
Wir sind Leute, die sich engagieren,
statt zu beobachten.
Wir konzentrieren uns auf das,
was sein könnte,
nicht auf das was ist oder war
Wir werden nicht von den 4 Mauern
dieses Gebäudes eingeschränkt.
Unser Einfluss kann nicht örtlich
begrenzt werden.
Selbst die Nationen sind nicht
‚unerreichbar weit weg‘.
Wir kümmern uns mehr darum,
wie viele wir in die Welt hinaus senden,
Als darum, wie viele wir überzeugen,
in dieses Gebäude hinein zu kommen.
Diese Gebäude ist dafür da, gefüllt zu
werden, und das wird geschehen,
Aber das wird nicht der Maßstab sein,
wer wir sind,
oder wie effektiv wir sind.
Wir ziehen Welt-Veränderer heran,
nicht Touristen-Führer
Wir trainieren ein Kommando,
kein Komitee.
Wir lassen uns von unserem Ziel bestimmen,
nicht von unserer Geschichte
Wir haben entschieden: es ist besser zu
scheitern, während wir uns
nach dem Unmöglichen ausstrecken,
das Gott für uns vorbereitet hat,
als uns mit weniger zufrieden zu geben.
Wir haben entschieden: nichts weniger als
„sein Reich komme, sein Wille geschehe
in unserer Welt, so wie es im Himmel ist“
wird uns zufrieden stellen.
Wir haben entschieden:
wir werden nicht zufrieden sein,
bis unsere Welt ausflippt und schreit:
„diese, die die Welt auf dem Kopf gestellt
haben, sind auch hierher gekommen“
Das sind einige der Entscheidungen,
die uns als Gemeinschaft
und unseren Lebens-Stil definieren.
Diese Entscheidungen sind keine Ziele,
sondern eher eine Reise
Eine Reise auf einem alten Weg –
wir haben nicht einen neuen Weg gefunden,
sondern den Pfad wieder-entdeckt, der
so alt ist wie Abraham, Isaak und Jakob
Der gleiche Pfad, auf dem auch Moses,
Josua, Kaleb, Paulus, Johannes
und Petrus gingen
Ein Pfad, auf dem auch die Kirche
des 1. Jahrhunderts ging
Eine Kirche, die die Kultur des 1. Jhd.
revolutionierte, und darüber hinaus
Es ist ein Pfad, der die Welt,
in der wir Leben, verändern wird
Ein Pfad von kühnem Glauben
Zu glauben, dass das, was Gott sagt,
wirklich wahr ist, und danach zu handeln
Es ist ein Pfad von
unerhörter Großzügigkeit
Wir geben unser Leben hin, um sein
Königreich zu demonstrieren
Es ist ein Pfad von radikaler Liebe
Gott zu lieben mit allem in uns, und
unseren Nächsten wie uns selbst
Es ist ein Pfad der Freiheit
und der Heilung
Auf diesem Pfad
wirst du finden, was dein Wert,
dein Sinn und deine Bestimmung ist
Jedoch ist es der Pfad, der
nicht so häufig gewählt wird
Er ist nicht nur für einige Wenige
verfügbar,
sondern für alle, die kommen wollen.
Menschen von allen Nationen, Völkern und Sprachen,
aus allen Berufen oder Berufungen.
Egal wo du in deiner Lebens-Reise
gerade bist,
auf diesem Pfad gibt es Raum für dich.
Transkript (auf Englisch)
This is called, “Decisions that Define Us”
We have decided, that teaching the Gospel
without demonstrating it is not enough
Good preaching, good doctrine,
being good people is not enough
We’ve decided that having a good
church club is not enough
Good fellowship – it’s not enough
Just being a member of that club
is not enough
We’ve decided that having good bible
studies is good, but not good enough.
That just making it to heaven
is not our goal
And that knowing about God without
truly knowing and experiencing God
is meaningless.
We’ve decided that having good programs
is not enough,
That change without transformation
is intolerable
And that staying the same
is not an option.
We’ve decided that gifting
without character is futile
We’ve decided that singing songs
without worshipping is hollow
And having meetings without
God showing up is pointless
We’ve decided that having faith
without works is not enough
And having works without love
is not acceptable
That our function comes out
of our relationship
1) with the Father and
2) with each other.
We have decided that reading
about the book of Acts
without living the book of Acts
is unthinkable.
We’ve decided that
confident faith is good,
bold faith is better.
We’ve decided that hearing about the
Holy Spirit without experiencing Him
is silly.
That believing in His presence without
seeing it manifested in signs and wonders
is hypocrisy.
That believing in healing without
seeing people healed is absurd.
and that believing in deliverance
without people being delivered
is absolutely ridiculous.
We’ve decided to be Holy Spirit filled,
Holy Spirit led, and Holy Spirit empowered
Anything less doesn’t work for us.
We have decided to be the ones
telling the stories of God’s power,
not the ones hearing about them.
We have decided that living saved,
but not supernatural,
is living below our privilege
and short of what Christ died for.
We have decided that we’re a battleship,
not a cruise ship
An army,
not an audience
Special forces,
not spectators
Missionaries,
not club members.
We have decided to value
both pioneers and settlers
Pioneers to expand our territory
and settlers to build on those territories
But we are not squatters –
People who take up space others have
fought for without improving it.
We have decided to be infectious
instead of innocuous
Contagious instead of quarantined
Deadly instead of benign.
We have decided to be radical lovers
and outrageous givers
We have decided that we’re a
mission station, not a museum
Therefore,
we honor the past,
but we don’t live in it.
We live in the present
with our eyes on the future
We see past events, success and failures
as stepping stones, not stop signs
We pursue learning
in order to be transformed,
not learning in order to know.
We are people of engagement,
not observation
We focus on what could be,
not on what is or has been
We are not limited to the
4 walls of this building
Our influence is not
restricted by location
Not even the nations are ‘out of bounds’
We are more concerned about
how many we send out into the world,
Than how many we convince
to come into the building.
This building is meant to be filled,
and it will be
But it will not be the measure
of who we are,
or the measure of our effectiveness
We raise up world-changers,
not tour-guides
We train commandos,
not committees
We are people of our destiny,
not our history
We have decided that it’s better to fail
while reaching for the impossible
that God has planned for us
than succeed in settling for less
We have decided that nothing short of
„His kingdom come, and His will be done
in our world as it is in heaven“
will satisfy
We have decided: we will not be satisfied
until our world freaks out, and cries out:
“those who have turned the world upside
down have come here too” (Acts 17:6)
These are some of the decisions
that define who we are as a community
and how we live our lives.
These decisions are not destinations
but rather journeys
Journeys along an ancient path,
We’ve not found some new way,
but rather rediscovered the path
as old as Abraham, Isaac, and Jacob
The same path followed by Moses,
Joshua, Caleb, Paul, John, and Peter
A path followed by
the first century church
A church that revolutionized the culture
of the 1st century and beyond.
It’s a path that will impact
the world we live in today
It’s a path of bold faith
Believing that what God says
is really true and acting on it
It’s a path of outrageous generosity
Giving our life away in order to
demonstrate his kingdom
It’s a path of radical love
Loving God with everything in us
and our neighbor as ourselves
It’s a path of liberty,
freedom and healing
On this path,
you will find significance,
purpose and destiny
It’s a path less traveled, however
It’s not a path only available
to a select few
But to whosoever will may come
It’s for people of every
nation, tribe and tongue
For those in any occupation or vocation.
No matter where you are
on your life journey,
there’s room on this path for you.
Technik-Credo
lat. credo, „ich glaube“. Das ist, was ich bezüglich Technik & Gott glaube.
Ich glaube an Gott, der Ursprung aller Technik. Er hat die Menschheit berufen, Technologie zu erfinden, entdecken und zu verwenden, um die Erde zu seiner Ehre zu verwalten, auszufüllen und zu vermehren. Doch wir Menschen verdrehten diese Absicht von Technologie, indem wir unsere eigene Herrlichkeit groß machen wollten und Technik dazu benutzen, um die Natur und andere Menschen zu manipulieren, so dass wir das bekommen was wir “wollen”.
Ich glaube, dass Gott jede Technologie erlösen kann, jedes Unrecht umkehren kann, und sogar unsere Versagen zu seiner Herrlichkeit benutzen kann – danach sehnt sich die ganze Schöpfung. Ich glaube dass er es liebt, uns in diesen Prozess einzubeziehen; wenn unser Leben ihm ganz untergeordnet ist, wird das Werkzeug, das wir benutzen, in unsere Anbetung einstimmen.
Ich glaube, dass Gott nicht durch Technik besiegt oder überrascht werden kann. Es gibt nichts mächtigeres, ehrfurchtgebietenderes, prakterisches und effizienteres als Gottes Liebe. Wenn wir Technik benutzen aber nicht lieben, werden all unsere Anstrengungen fehlschlagen. Wenn wir Gott, uns selbst, die anderen Menschen und die Natur lieben, werden wir Technik verwenden, um Gott zu verherrlichen und um die Gott-gegebene Würde von Menschen und Natur zu bestätigen.
Ich glaube, dass Gott uns einen Wohnort vorbereitet. In jener Stadt werden einige Technologien von heute irrelevant sein, einige von Gott gegeben sein, und einige werden auch endlich zu ihrem vollen Potential genutzt werden.
(© Photo by Tom Taker – CC BY 2.0)
Technological Credo
lat. credo – I believe. This is what I believe concerning God & Technology.
I believe in God, the origin of all technology. He commanded menkind to invent, discover and use technology to steward, fill and multiply the earth to His glory. Yet we humans perverted this aim of technology by putting our own glory first, using it to manipulate nature and other men in order to “get” what we “want”.
I believe that God can redeem any technology, subvert any mischief, and even use our failures to glorify him; this is what the whole creation is yearning for. I believe that he loves to cooperate with us in this process; if our lives are completely submitted to him, the tools we use will join our worship.
I believe that God cannot be overcome or surprised by technology. There is nothing more powerful, more awe-inspiring, more practical and more efficient than God’s love. If we use technology but do not love, all our efforts are bound to fail. If we love God, ourselves, others and nature, we will use technology in a way that glorifies God and confirms the God-given value of people and nature.
I believe that God is preparing a dwelling place for us. In that city, some technologies of today will be irrelevant, some will be given by God, and many will finally be used to their full potential.
(© Photo by Tom Taker – CC BY 2.0)