Wissenschaft ohne Glauben?

Es gibt keine „pure“ Wissenschaft. Ich weiß, wir versuchen alles zu vermessen und zu verstehen, aber in Wahrheit können wir unsere Messungen nicht interpretieren, ohne auf unsere Weltsicht zurückzugreifen.

Kennt ihr die Geschichte vom Apfel von Isaac Newton? Newton stellte fest, dass der Apfel immer wieder zum Boden fiel, und versuchte herauszufinden, warum – und entdeckte dabei die Gravitationskraft. Aber rein wissenschaftlich gesehen kann er nur feststellen, dass der Apfel jetzt schon 100-Mal hintereinander in die gleiche Richtung gefallen ist. Er geht davon aus, dass es dahinter ein ewiges und überall gültiges Prinzip gibt, weil er an einen Gott glaubt, der ewig gleich bleibt, und der das Universum nicht willkürlich, sondern mit Charakter und Regelmäßigkeit regiert.

Die Evolutionstheorie glaubt an den Zufall als treibende Kraft innerhalb eines geordneten Wettkampf-Systemes („Auslese“). Aber wenn alles aus Zufall entstanden ist, woher kommen diese Regeln? Auch Darwin von christlichem Gedankengut geprägt und glaubte an Gott als Ursprung.

Ganz ehrlich, wenn heute jemand tatsächlich an eine Welt ohne Gott glaubt, dann muss er auch konsequenterweise feststellen, dass er selbst (inklusive seiner Gedanken) ein Produkt des Zufalls ist, und dass er also seiner Wahrnehmungen, Gedanken und Empfindungen nicht vertrauen kann. Die einzige Alternative zu Religion ist also nicht Wissenschaft, sondern Verrücktsein.

(Eine ausführliche Version dieser Argumentation findet ihr in C.S. Lewis, The Abolition of Man, dt. Die Abschaffung des Menschen)

(© Photo by Sergei Golyshev – CC BY 2.0)

Wissen ist nicht genug

Ich gehe in eine Schule. Und dennoch ist mein Ziel nicht, mehr Wissen zu sammeln: Wissen (Informationen, Zusammenhänge) ist nicht genug. Wikipedia ist eine riesige Sammlung an Wissen, aber was mache ich damit? Um es auch lebensbringend anwenden zu bringen, brauche ich Weisheit.

Das gilt auch für theologische Fragen. Natürlich ist es interessant, darüber zu diskutieren, ob unser Leben wie eine Maschine (theoretisch) vorhersagbar ist, oder wir wie ein vollständig autonomer König in der Mitte des Universums sitzen und alles bestimmen können. Aber die eigentliche Frage ist doch, wie wir damit umgehen. Manchmal diskutieren wir eigentlich nur deswegen darüber, was wirklich gut ist, weil wir uns vor der offensichtlichen Antwort drücken wollen: es ist unmöglich, Gottes Maßstab von Güte zu genügen. Täglich erlebe ich im Kleinen und im Großen, dass ich nicht liebe, wie er liebt. Dass ich anderen nicht den Wert gebe, den Gott ihnen gibt.

„7 Früher hielt ich all diese Dinge für außerordentlich wichtig, aber jetzt betrachte ich sie als wertlos angesichts dessen, was Christus getan hat.
8 Ja, alles andere erscheint mir wertlos, verglichen mit dem unschätzbaren Gewinn, Jesus Christus, meinen Herrn, zu kennen. Ich habe alles andere verloren und betrachte es als Dreck, damit ich Christus habe
9 und mit ihm eins werde. Ich verlasse mich nicht mehr auf mich selbst oder auf meine Fähigkeit, Gottes Gesetz zu befolgen, sondern ich vertraue auf Christus, der mich rettet.“

(Philipper 3,7-9)

Also brauche ich Gott. Er ist bereit, mich lebenslang lernen zu lassen. Ich hänge an seinen Lippen: was wird er sagen? was wird er tun? Und wenn er eines Tages sagt: „Danke. Das hast du gut gemacht.“ (Matthäus 25, 21), dann hat sich alles gelohnt.

(© Photo by angusware – CC BY 2.0)
Es handelt sich um die Stoa in Athen; sie wurde in der Antike von Philosophen verwendet, um ihre Schüler auszubilden.

Ich brauche Hilfe.

Diese Worte kommen nur selten aus meinem Mund; schließlich möchte sich selbständig (ok), unabhängig (verdächtig) und niemandem eine Last (nicht ok) sein.

Es war heiß in Athen, vor allem in der U-Bahn. Ich habe zu viel gegessen. Und plötzlich wird mir schwindelig, ich fange an zu schwitzen, und versuche meine Freunden mitzuteilen, dass ich dringend auf die Toilette muss. Als wir kurz darauf aussteigen, habe ich es endlich laut genug ausgesprochen, um ihre Aufmerksamkeit zu erreichen. Ich lasse mich auf einen der Bahnsteig-Stühle fallen. „Ist alles in Ordnung?“ Ich sagte leise Nein, und sie nahmen mich ernst. „Leg dich einfach hin“ – dabei wollte ich mich doch gar nicht hinlegen, ich wollte doch eine Toilette suchen?!

In diesem Moment traf ich eine Entscheidung: ich vertraute ihnen. Es war schrecklich, ich war lange nicht mehr so verzweifelt – aber ich spürte auch, ich brauche ihre Hilfe, alleine schaffe ich es nicht. Und tatsächlich, nachdem ich eine kurze Zeit auf dem Boden lag (umringt von besorgten Gesichtern, fremden Stimmen, ein nasses Tuch wurde mir auf die Stirn gelegt, die Bahnhof-Security kam dazu), war zumindest der Schwindel so weit weg dass ich wieder gehen konnte. Ich wurde von der Security zur Behinderten-Toilette eskortiert (es gab keine öffentliche Toilette in der Nähe) und nachdem ich mich endlich erleichtern konnte, fuhren wir unsere Heimreise fort.

Es war ein intensives Erlebnis. Ich fühlte mich wie ein Baby: bedürftig, und ohnmächtig, dieses Bedürfnis selbst zu stillen. C.S. Lewis („Was man Liebe nennt“) redet von Bedürfnis-Liebe: Hilfe annehmen kann genauso ein Ausdruck von Liebe/Vertrauen sein wie Hilfe geben. Ich habe mich fallen gelassen, und ein Netz aus Freundschaft hat mich aufgefangen. Und selbst wenn ich gerade alleine unterwegs gewesen wäre, ist da immer noch ein anderes Netz: mein Gott, der es gut mit mir meint.

„No man is an island“ – seltsam, dass wir das in unserer Gesellschaft wieder neu lernen müssen. Mindestens ich.

(© Photo by Let Grow Therapy and Counseling – Helping Children to Thrive – CC BY 2.0)

Ich bin dein. Du bist mein. (Oder: Der Vertrag)

Eines Tages kam Gott zu mir, und in all seinem Reichtum sagte er: „Ich bin dein. Hier, nimm – es ist für dich bestimmt. Alles habe ich vorbereitet.“ Er reichte mir eine Urkunde, die bereits unterzeichnet war:

Ich, Gott, verpflichte mich bis ans Ende der Zeiten, dich, ______, zu ehren, zu schätzen und zu lieben. Wenn du lachst, lache ich mit dir; wenn du weinst, weine ich mit dir. Jede Sekunde ist dir meine Aufmerksamkeit sicher – ich bin da. Alle Sorgen und Bedürfnisse, ich bin stark und gut genug, um sie zu füllen. Wohin du gehst, werde ich gehen; meine Hand und meine Wunder werden durch dich sichtbar werden. Ich schreibe dies mit meiner eigenen Hand, entschließe mich aus freien Stücken dazu, immer für dich da zu sein. Ich bin dein. – i.A. Jesus

„Gibt es denn da gar kein Haken? Das ist ja ein ziemlich einseitiger Vertrag, was du mir da alles schenken willst, hast du keine Angst, ausgenutzt zu werden?“
– „Du hast die Überschrift nicht gelesen.“
„Welche Überschrift?“
– „Ich teile alles mit dir.“
„Was meinst du mit teilen?“
– „Was mein ist, ist auch dein.“
„Wow.“

– „Ich habe noch einen anderen Vertrag, den ich dir zeigen möchte: willst du mein Partner werden?“
„Partner mit dem König der Welt?“
– „Ich bin Souverän, ich kann mir meine Partner aussuchen wie ich will. Und ich will dich.“

„Und was heißt das genau?“
Er schwieg. Ich ahnte, dass mir eine schwierige Entscheidung bevorstehen sollte, darum fragte ich schnell: „Kann ich nicht einfach nur Beschenkter sein?“
– „Es steht dir frei. Aber vielleicht verpasst du gerade dann das größte Geschenk.“
„Nämlich?“
– „Ich lade dich ein, mit mir zu träumen, zu weinen, zu lachen. Lerne mich kennen, lass dich von mir ausbilden, und arbeite den Rest deines Lebens bei mir.“
„Wie meinst du das, nur für dich?“
Ohne Worte legte er mir den anderen Zettel hin:

Ich, ______, schließe ein Bündnis mit dir, Gott. Auf Grundlage deines Bündnisses mit mir will ich leben und arbeiten. Wohin du gehst, will ich gehen. Wenn du Stopp rufst, will ich gehorchen. Jeden Tag will ich dich, deine Wege und deine Geliebten mehr kennenlernen. Was immer dein Auftrag für mich ist, will ich mein Bestes geben, um ihn auszuführen. Meine Zeit, mein Geld, mein Charakter, meine Ambitionen, sogar meine Vorlieben, alles gehört nun dir; ich bin nur der Verwalter dessen, was du mir anvertraust. Dein Plan soll mein Plan sein, und für immer will ich dich ehren für das Privileg, mit dir leben zu dürfen. Ich bin dein.

Schweigend nahm ich den Stift. Das verlangt viel von mir. Aber hat er nicht auch alles mir gegeben?

Ich vertraue dir“, sagte ich und unterschrieb.

Mein Geliebter gehört mir
und ich gehöre ihm.
(Hohelied 2, 16)

Gib nicht auf

Lieber Kollege: Du bist in einem Kampf, einen Kampf, den auch ich kämpfe. Ich werde dir die Verantwortung nicht abnehmen. Aber ich möchte dich ermutigen: gib dein Bestes! Der Kampf ist noch nicht verloren. Gewohnheiten sind veränderbar, und du kannst lernen, die Welt aus einer neuen Perspektive zu leben.

Du fragst, wie das gehen kann? Nun, schau auf Jesus, unser großes Vorbild. Oder hast du schon vergessen, dass du den Kampf um seinetwillen begonnen hast, und ihn nur mit seiner Hilfe kämpfen kannst? Auch er kannte Schwachheit, er wurde zermürbt von stolzen, arroganten und störrischen Herzen, ohne seinen Auftrag aufzugeben. Er konnte über die jetzige Schmerzen hinweg sehen, weil er vertraute, dass eine bessere Zukunft auf ihn wartet – und sie wartet auch auf uns.

Erinnere dich daran, wie weit ihn diese Hoffnung getragen hat. Denn die gleiche Hoffnung ist auch in dir.

Der Kampf ist noch nicht vorbei. Du siehst so müde aus. Schau nach oben!

Dein Vater passt gut auf dich auf, egal wie unangenehm es sich gerade anfühlt. Hat er dir nicht versprochen: „Ich verändere dich. Ich führe dich durch das Tal des Todes hindurch. Und auch wenn du nicht immer verstehst, warum das alles passiert: vertraue mir. Ich liebe dich. Ich verändere dich. Tag für Tag.“ Die einzige Möglichkeit, sich diesem Veränderungsprozess zu entziehen, ist dein Herz zu verschließen und innerlich wegzurennen.

Hat es sich bei deinen leiblichen Eltern angenehm angefühlt, von ihnen erzogen zu werden? Und dennoch hast du sie respektiert. Wieviel mehr Ehrfurcht gebührt deinem himmlischen Papa: deine Eltern haben ihr Bestes gegeben, aber dabei sicher auch Fehler gemacht. Dein himmlischer Papa hat dein Bestes im Sinn, und er weiß, wovon er redet: Reinheit, Schönheit, ein Leben, dass wahrlich lebenswert ist.

Ich weiß, ich weiß, solange man da drin steckt, fühlt es sich nicht so an. Aber eines Tages wirst du das Endergebnis sehen, und Glück wird durch dein Herz strahlen: das Glück, der einzigen Person zu gefallen, für die es sich lohnt zu leben.

Also: gib nicht auf! Lege deinen Pflug nicht weg! Fahre fort, Gott und seine Kreaturen mit allem zu lieben, was du hast. Dein Kraftstoff ist die Hoffnung: eines Tages wirst du deinem Schöpfer begegnen. Der Quelle aller Liebe, der Ursprung alles Lebens. Du bist ihm so viel wichtiger als du denkst. Lass dich neu aufrichten von ihm. Es lohnt sich.

(Nach Hebräer 12, 1-12)

Das Gefängnis

Dieser Ort hat:
genug Friseure für alle Haare,
genug Schneider für alle Hosen,
genug Gefängnisse für alle Schwarzen.

Wir befinden uns am Eingang eines kleines Ortes mitten in der Pampas. Dieses Schild begrüßt uns, und wir denken uns: haben wir ein Glück, dass wir nicht Schwarz sind. Wo aber sind die Einwohner?

Wir gehen durch den Ort, bis wir schließlich zu einem Turm kommen. Oben hängt eine Glocke und darauf sieht man ein Kreuz, es wird also einmal eine Kapelle gewesen sein. Da bewegt sich etwas: der letzte Bewohner steigt in den Turm und entfernt die Feuerleiter hinter sich. Sie haben sich verschanzt, aber vor was? Mit Gewehr spähen sie hinaus in die ungewisse Welt. Aber dort scheint die Sonne.

Plötzlich hören wir Waldhörner. Wären wir auf der anderen Seite der Hügel, könnten wir eine Armee sehen, aber Moment: das sind ja Clowns! Und was sie dabei haben, sind Musikinstrumente: Trommeln, E-Gitarren, und vieles mehr. Fröhlich lärmend gehen sie auf unseren Ort zu.

Die Bewohner bekommen noch mehr Angst. Sie haben die Gerüchte gehört, und nun bewahrheiten Sie sich. Gut dass sie so schlau waren und sich etwas einfallen haben lassen, um sich zu verteidigen. Aber wissen sie denn nicht, dass es nur Clowns sind?

Die Clowns betreten den Ort. Die Bewohner brechen in Panik aus. Ein Schuss! Wahrscheinlich hat der Wächter mit dem Gewehr geschossen, aber dort herrscht Chaos, und es hilft auch nicht, das plötzlich das Vordach des Turmes herunterkracht. Sie springen aus dem Turm und rennen um ihr Leben. Aber was ist das, sie sind ja auch wie Clowns geschminkt?

Verwundert bleiben wir stehen. Und so sehen wir, dass am Ende die Clowns und einer der Bewohner sich tatsächlich noch begegnen: ein Kind schaut aus der Luke im Turm. Es sieht die Clowns und strahlt.

Der Anführer der Armee lächelt zurück. Er sagt: „Dafür sind wir gekommen: um zu retten, wer sich retten lässt.“

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Lieber Humanismus,
ich bin ja sonst auch nicht so ganz zufrieden mit dir. Aber hier hast du mich enttäuscht. Wie konnte es so weit kommen, dass Menschen als Arbeits-Objekte verwendet werden? Jaja, ich weiß, du versuchst es zu verstecken, die Menschen machen das doch alle freiwillig, und verwirklichen sich selbst, und überhaupt; aber mit „Würde“ hat das nichts zu tun. Würde ist mehr als Lob, soziale Anerkennung, gerechter Lohn, eine ordentliche Stundenzahl, ein gesellschaftlich suggestierter Sinn. Würde ist der Zuspruch des Schöpfers: Es ist gut.

Du sagst, es gibt keinen Schöpfer, weil jeder sein eigener Schöpfer sei? Dann gibt es auch keine Würde.

You know, the thing everybody really wants to know is not … what the theory of relativity is … but … whether we’re loved or not. And that’s why I like the scriptures. Because you get the feeling from reading them that … we might be.
(Rich Mullins in the middle of his concert)

(Wisst ihr, das was alle eigentlich wissen wollen ist nicht, wie die Relativitätstheorie funktioniert, sondern ob wir geliebt sind oder nicht. Und darum mag ich die Schrift. Wenn ich sie lese, sieht es so aus, als ob es so sein könnte.)

Verzicht

Man könnte die Religionen und Philosophien in weltzugewandt und weltabgewandt einteilen, in Hedonismus und Asketismus, in „Genieße dein Leben“ (You only live once!) und „Die Natur/Gesellschaft/Familie/Wirtschaft ist wichtiger als du“.

Aber das Christentum trägt beide Züge: einerseits fordert es auf, sich selbst zu verleugnen, und „sein Kreuz zu tragen“, so wie es Jesus als großes Vorbild tat; andererseits aber auch, die Schöpfung und das Leben wertzuschätzen. (C.S. Lewis, „Some Thoughts“, in: „God in the dock“, p. 147ff)

Und das prägt auch unsere Haltung zu Verzicht. Essen z.B. wird nicht etwa abgelehnt, weil es falsch (ungesund, verboten, …) wäre:

„Hence, in all true Christian ascetism, that respect for the thing rejected […] Marriage is good, though not for me; wine is good, though I must not drink it; feasts are good, though today we fast. […] None of these [other] beliefs really leaves you free to both enjoy your breakfast and to mortify your inordinate appetites – much less to mortify appetites recognised as innocent at present lest they should become inordinate.“

Darum finden wir in allen wahrlich christlichen Asketismus diesen Respekt für das Ding, das man ablehnt: Ehe ist gut, aber nicht für mich; Wein ist gut, aber ich darf ihn nicht trinken; Feste sind gut, aber heute fasten wir. […] Keiner dieser [anderen] Glaubensrichtungen geben dir die Freiheit, sowohl dein Frühstück zu genießen als auch übermäßigen Appetit zu zügeln – oder sogar den Appetit, der derzeitig als harmlos erkannt wird, aber übermäßig werden könnte.

(C.S. Lewis, „Some Thoughts“, in: „God in the dock“, p. 149)

Fasten wir manchmal, weil wir „im Gegenzug“ davon etwas von Gott erwarten? So ähnlich, wie wir uns von Geld „immer“ Essen kaufen können, und von Bildung „immer“ Arbeitsplätze entsteht. Nein, zuallerst geht es bei Fasten (oder verallgemeinert, Verzicht um Gottes Willen) einfach darum, meine Beziehung mit Gott und anderen zu pflegen.

Ein jüdisches Sprichwort sagt, dass wir immer zwei Zettel in unseren Mänteln tragen sollen: einen, „Das Universum wurde gerade für mich geschaffen“, und einen anderen, „Ich bin nur Staub und Asche“. Und so bleiben wir „fröhliche Bettler“, Pilger auf dem Weg, zu Gott hin.

© Photo by elitatt – CC BY 2.0

Wertvoll

Ich bin geliebt. Nichts kann das verändern.

How deep the father’s love for us
How vast beyond all measure
That He should give His only Son
To make a wretch His treasure

(Stuart Townend, How Deep The Father’s Love For Us)

Und diese Liebe will ich weitergeben. Ich habe so viel Großzügigkeit erfahren, dass ich großzügig zu anderen sein kann.

Was uns prägt

Demozion – Erwachsen:

„Sie haben mich geformt …
mein Gewissen, meine Normen,
die Art wie ich denke, die Art die ich fühle.
Ist es die Meine? oder die Ihre?“
(1:03)

Wir haben keine Wahl: wir werden von unserer Kultur geprägt. Diese Erfahrungen mit Menschen und Strukturen bilden das Rohmaterial unseres Lebens – was machen wir daraus? Und vor allem: für wen bauen wir? (Tipp: Haggai 1, 7-9)

(© Photo by ::Suwaif:: – CC BY-SA 2.0)