Seminar-Idee: Als Hochsensibler Mensch ein Segen sein

Damit Hochsensible aufblühen können, braucht es vor allem drei Schritte:

  1. Die eigenen Stärken und Schwächen annehmen (Akzeptanz)
  2. Mit den eigenen Schwächen (und Stärken) gut umgehen lernen (Selbstführung)
  3. Mit den eigenen Stärken (und Schwächen) anderen dienen können (Berufung)

Als wir uns im Mai für das Seminar „Sensibilität als Stärke erleben“ im Monbachtal vorbereitet haben, ist uns Folgendes aufgefallen: Bisher hatten die Seminare den Schwerpunkt auf Punkt 1 und 2. Wir können den Teilnehmern helfen, ihre Hochsensibilität mit einem positiven Blick zu sehen und sich für einen mutigen nächsten Schritt zu entscheiden. Aber wie sie ihre Gaben für andere einsetzen können (Punkt 3), darüber reden wir aus Zeitgründen oft nicht.

Darum überlege ich (Benjamin), ein neues Seminar anzubieten zum Thema: „Wie kann ich als Hochsensibler ein Segen für andere sein?” Realistischerweise würde es frühestens im Herbst 2024 stattfinden.

Wärst du an einem solchen Seminar interessiert?

Du kannst mir helfen, ein solches Seminar zu planen, indem du die folgenden Fragen beantwortest:

    Welches Veranstaltungsformat macht für dich Sinn?
    (Bitte wähle alle aus, an denen du potentiell teilnehmen würdest)

    Was möchtest du in einem solchen Seminar lernen?

    Statt: “Was hindert dich, ein Segen zu sein”, frage ich lieber:
    Was würde dafür sorgen, dass du mit deiner Hochsensibilität sicher keinem dienen könntest?

    Andere Kommentare?


    Gib mir Bescheid wenn es konkret wird ...
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    Warum der Gott der Generationen auch junge und unerfahrene Menschen beruft

    Hast du jemals gedacht: „Dafür bin ich zu jung (oder: zu alt)?!“ Oder: „Das kann ich nicht, das muss jemand anders machen …“

    In der Bibel hört man solche Ausreden recht häufig, nachdem Gott ihnen eine Berufung zugesprochen hat:

    • Abraham ist „zu alt“ (1. Mose 17,17),
    • Jeremia ist „zu jung“ (Jeremia 1,6),
    • Mose konnte „noch nie reden“ (2. Mose 4,10),
    • Gideons Familie ist „zu unbedeutend“ (Richter 6,15),
    • Saul versteckt sich (1. Samuel 10,22) …
    • … und selbst Maria fragt nochmal nach: „Wie soll das funktionieren?!“ (Lukas 1,34).
    • Und wenn Gott Josua zuspricht, dass er „stark und mutig“ (Josua 1,9) sein soll, kann man davon ausgehen, dass er diese Ermutigung wirklich gebraucht hat – weil er sich schwach und ängstlich gefühlt hat.

    Irgendwie sieht Gott etwas in ihnen, was sie selbst nicht glauben können. Er nennt sie Helden!

    Helden wider Willen

    Warum traut er ihnen etwas zu, das sie sich garantiert nicht freiwillig ausgesucht hätten? Weil er sich seine Mitarbeiter nicht nach Titel, Qualifikation, Erfahrung, Alter oder Ruf aussucht. Er sieht tiefer – mitten ins Herz (1. Samuel 16,7), der Ort, an dem die geheimen Entscheidungen getroffen werden. Er sieht ihre Persönlichkeit, ihre Identität, und findet: genau für eine solche Zeit habe ich ihn/sie gemacht (Esther 4,14). Und darum gibt er ihnen diese Aufgaben – Aufgaben, die so groß sind, dass sie nur mit ihm zusammen bewältigt werden können.

    Darum: Wenn du dich überfordert fühlst von dem, was Gott von dir möchte – lauf nicht weg. Ja, es kann gut sein, dass er dir mehr Verantwortung zutraut, als du aktuell tragen kannst – das bedeutet ja, dass du mit ihm gemeinsam in diese Berufung hineinwachsen kannst. Du kannst das neue Land betreten, das Gott vor deine Füße gelegt hat. Die Frage ist: gehst du zurück zu deinem bisherigem Leben oder gehst du den ersten, zögerlichen Schritt in das neue Leben?

    Gottes Antworten auf ihr Zögern:

    • „Deine Frau Sara wird dir einen Sohn gebären, den du Isaak, ‚Lacher‘, nennen sollst. Ihm und seinen Nachkommen gilt mein Bund für alle Zeiten.“ (1. Mose 17,19)
    • „Sag nicht: ‚Ich bin zu jung!‘, sondern geh, wohin ich dich sende, und rede, was ich dir befehle! Hab keine Angst vor den Menschen, denn ich bin mit dir und beschütze dich“ (Jeremia 1,7-8)
    • „Wer hat dem Menschen denn den Mund gemacht? Wer macht Menschen stumm oder taub, sehend oder blind? Doch wohl ich, Jahwe! 12 Also geh jetzt! Ich werde dir schon beistehen und dir die Worte in den Mund legen, die du sagen sollst.“ (2. Mose 4,11)
    • „Jahwe ist mit dir, du tapferer Held!“ (Richter 6,12)
    • „Seht ihr, wen Jahwe ausgewählt hat?“ (1. Samuel 10,24)
    • „Kein Wort, das von Gott kommt, ist ohne Kraft.“ (Lukas 1,37)
    • „Sei stark und sei mutig! Du wirst diesem Volk das Land, das ich ihren Vorfahren unter Eid versprochen habe, als bleibenden Besitz austeilen.“ (Josua 1,6)

    Wie du deinen eigenen Psalm schreiben kannst (Der Herr ist mein Ermutiger)

    Einen eigenen Psalm nach der Vorlage von Psalm 23 zu schreiben ist ganz einfach. Vor einiger Zeit haben wir es gemeinsam in einer Lobpreis-Zeit gemacht – ich liebe es, ihn mit meiner Kreativität anzubeten! (English Version)

    Psalmen sind Gebete. Egal, was dich gerade beschäftigt – du kannst deine Worte benutzen, um es auszudrücken. Welche Metaphern passen zu deinem Thema?

    Hier (m)ein Beispiel:

    (1) Der Herr ist mein Ermutiger,
    (2) mein Herz wird bei ihm erfrischt.

    (3) Er schenkt mir neue Hoffnung jeden Tag,
    so dass ich aufsteige wie ein Adler –
    seine Zuversicht ist mein Rückenwind.

    (4) Wohin sonst sollte ich gehen?
    Selbst wenn alles schief geht
    und meine Pläne über den Haufen geworfen werden
    ist er meine Landkarte, an der ich mein Leben orientiere.

    (5) Ich weiß nicht, was kommt.
    Aber ich weiß, wer
    immer ein treuer Freund an meiner Seite sein wird.
    Seine Worte geben mir neuen Mut.

    (6) Mein Herz ist so gefüllt von seinen Zusprüchen,
    dass aus meinem Mund Freude fließt.

    Ich bin sein!


    Und jetzt bist du dran. Die folgenden Fragen helfen dir dabei. Sie reflektieren die Struktur von Psam 23 …

    1. Suche dir eine Charakteristik oder eine Metapher aus, wie Gott ist (in meinem Fall: Ermutiger)
      Der Herr ist mein Hirte …
    2. Was sind die Konsequenzen dieser Charakteristik für mich?
      … darum fehlt mir nichts.
    3. Was tut Gott mit mir?
      Auf saftigen Weiden lässt er mich ruhen …
    4. Was bedeutet es in schwierigen Zeiten?
      Auch wenn ich durch das Tal des Todesschattens gehe …
    5. Was bedeutet es für meine Zukunft?
      Nichts außer Güte und Liebe wird mich verfolgen an allen Tagen meines Lebens, …
    6. Mein persönliches Fazit
      Und so werde ich im Haus Gottes wohnen, solange ich lebe.

    Probier es aus! Wie du an meinem Beispiel gesehen hast – es muss nicht „perfekt“ sein. Mach es lieber persönlich, selbst wenn es lustig klingt … schließlich schreibst du nicht ein Lobpreis-Lied für den nächsten Gottesdienst, sondern ein Text, der deine Beziehung zu Gott beschreibt. Eben „dein“ Psalm.

    The Lord is my banner (How to write your own psalm)

    It’s easy to write your own psalm after the template of Psalm 23. We did it in a corporate worship time and it’s fun! I love using my creativity to worship Him! (Deutsche Version)

    The Lord is my banner,
    I look up to him.

    He leads us into battle,
    he knows the entire strategy.

    When enemies come, he is not surprised;
    his royalty is shielding us from harm.

    And even when it hurts,
    his love works within me;
    he knows me inside out.

    My life and my death is in his hands.
    I entrust my hopes and desires to the One
    who already sees their completion.
    His promises are my daily bread.

    Let God arise, and his enemies be scattered!


    Here is how you can write your own Psalm. These questions reflect the structure of Psalm 23:

    1. Think of a characteristic or picture of God (in my example: banner)
      The Lord is my shepherd
    2. What are its consequences for me?
      I lack nothing.
    3. What does he do with me?
      He makes me lie down in green pastures...
    4. What does this mean in difficult times?
      Even though I walk through the valley of the shadow of death …
    5. What does it mean for my future?
      Surely goodness and mercy shall follow me …
    6. A concluding statement from my side
      I shall dwell in the house of the Lord forever.
    Weiche

    Deine Berufung: Träume langfristig und bleibe in der Gegenwart

    Wie triffst du deine Lebensentscheidungen? Stell dir vor, du kommst an eine Lebenskreuzung – dein Schulabschluss rückt näher, du wirst gekündigt oder stellst aus anderen Gründen fest, du musst dich „neu orientieren“. Vor dir liegen unzählige Möglichkeiten, Wege, die du beschreiten könntest. Was hilft dir in diesem Entscheidungsprozess?

    Es gibt verschiedene Persönlichkeiten. Manchen fällt es leicht, langfristige Träume zu formulieren. Andere leben mehr in der Gegenwart und planen von dort aus, was sie als Nächstes machen. Beides ist wichtig!

    1. Träume langfristig

    In deinem Herzen schlummern Träume, Hoffnungen, Leidenschaften. Was ist dir wichtig? Welche Bedürfnisse siehst du, wenn du dich umschaust? In welchen Erlebnissen oder Begegnungen hast du dich lebendig gefühlt? Wer ist dir ein Vorbild? Nimm dir Zeit, diese Ideen und Träume aufzuschreiben, mit Freunden darüber zu reden und dir vorzustellen, wie es aussehen könnte, daraus ein langfristiges Ziel zu machen.

    Vielleicht fühlen sich deine langfristigen Ziele verschwommen an. Vielleicht hast du Angst, sie zu formulieren, weil sie sich unrealistisch anfühlen. Aber ohne eine klare Entscheidung für ein Ziel ist es wahrscheinlich, dass du nirgendwo richtig ankommst …
    Stell dir vor, du steigst in ein Flugzeug ein. Kurz nach dem Start macht der Pilot eine Durchsage: „Willkommen an Bord auf diesem Flug nach … mal schauen, das weiß ich nicht so genau, ich hab einfach mal den Tank zu 70% gefüllt. Genießen Sie die Aussicht und vertrauen Sie mir, wir kommen schon irgendwie wieder runter …“ Ein Pilot braucht ein Ziel, bevor er losfliegt, sonst wird es gefährlich. Ein Ziel hat Konsequenzen für das Hier und Jetzt: Wenn ich in 10 Jahren eine Goldmedaille gewinnen will, sollte ich heute anfangen, dafür zu trainieren. Und zusätzlich: Je klarer der Pilot vor dem Abflug sein Ziel angeben kann, desto leichter wird es den Mitreisenden fallen, sich für ein Flugzeug zu entscheiden.

    Ein langfristiges Ziel alleine reicht allerdings nicht. Genauso wichtig ist:

    2. Bleibe in der Gegenwart

    Schon heute hast du einen riesigen Schatz an Stärken, Erfahrung, Kompetenzen, Ressourcen… Was kannst du damit machen? Schreibe auch diese Aspekte auf.
    Denn: Egal für welchen Traum du dich entscheidest – hier ist der Startpunkt deiner Reise. Auch von hier aus kannst du träumen: Was lernst du gerade, worin willst du weiter lernen? Was könnte dein nächster Schritt sein? Daraus kannst du deine kurzfristigen Ziele formulieren.

    Vergleiche diese kurzfristigen Ideen mit den Leidenschaften, die du zu Punkt 1 aufgeschrieben hast. Was passt zusammen?

    Oft entdeckt man seine Berufung erst „im Gehen“. Du hast eine ungefähre Vorstellung, wo du hin willst, und gehst die ersten Schritte darauf zu. Diese Schritte helfen dir, nach einer Weile das Ziel klarer zu erkennen oder noch strategischer darauf zuzugehen. Oder vielleicht merkst du auch, dass das Ziel angepasst werden muss, um wirklich das zu erreichen, was du eigentlich willst. Es ist unmöglich, erst einen 10-Jahres-Plan zu entwickeln und dann diesen einfach nur noch umzusetzen – allein schon, weil sich die Rahmenbedingungen ständig ändern. Aber auch, weil du dich in diesem Prozess veränderst. Neben einem klaren Ziel brauchst du auch die Flexibilität, dich immer wieder auf die Gegenwart einzulassen – auf das, was da ist. Denn wertvoll ist nicht nur, was du tust, was du erreichst – wertvoll ist auch, wer du bist.

    3. Werte – dein Ziel hinter dem Ziel

    Vielleicht ist es Gott gleichgültig, ob du Bäcker oder Busfahrer wirst. Wichtiger ist ihm: Welche Herzenseinstellung hast du?

    Gott gibt der Menschheit einen riesigen Auftrag: „Bringt Frucht. Vermehrt euch. Füllt die Erde. Verwaltet sie gut.“ (1. Mose 1,28) Und doch fängt er von innen an, diesen Plan mit uns umzusetzen – in unseren Herzen. Daran muss ich mich selbst immer wieder erinnern. Ich bin tendenziell ein Macher, der Dinge erledigt sehen will. Aber oft, wenn ich zu Gott komme, um mit ihm etwas zu ‚erledigen‘, erinnert er mich erst einmal daran, dass er mich einfach liebt. Und dass er sieht, welche Ängste und Leidenschaften in mir stecken. Wachstum fängt immer klein und oft unscheinbar an – wie ein Same, aus dem ein neuer Baum wächst.

    Die Frucht, die wir bringen sollen, ist nicht „Erfolg im Beruf“, „Viele Kinder“, oder „Berühmt sein“. Die Frucht, die Gott in uns wachsen lassen will, ist: Liebe. Liebe, die sich ausdrückt in Geduld, Freude, Freundlichkeit, und vielen andere Charaktereigenschaften (Galater 5,22-23). Und diese Frucht wächst mitten im Alltags-Chaos und Schmerzens-Druck.

    Manchmal stehen wir vor der Möglichkeit, unsere Werte zu verraten, um unser Ziel schneller zu erreichen. Nach dem Motto: „der Zweck heiligt die Mittel“, oder: „Ich habe es doch gut gemeint …“ Erinnere dich an diesen Momenten daran, warum du dir das Ziel gesetzt hast, das du formuliert hast. Welches Ziel war hinter dem Ziel? Was motiviert dich?

    Ich denke, Berufung macht keinen Sinn, ohne die Beziehung zu dem, der mich zu etwas berufen hat. Vertraue ich ihm? Denn genau das ist Gottes größter Traum: Menschen, die ihm freiwillig folgen, weil sie ihm vertrauen. Wie dieses Vertrauen praktisch aussieht, ändert sich immer mal wieder.

    An welchen Stellen in diesem Text hast du dich angesprochen und herausgefordert gefühlt? Geh diesem Ruf nach. Es lohnt sich!

    Zwei neue Arbeitsblätter: Mein Notfallkoffer und Aufblühen

    Es gibt wieder 2 neue Arbeitsblätter!

    Einen Erste-Hilfe-Koffer packt man, wenn man gerade keinen Notfall hat. Um sich auf den nächsten Notfall vorzubereiten … Wie gehst du mit Stress um? Was hilft dir, dich zu ent-spannen? Und falls du in einer Partnerschaft lebst: was machst dieser Stress mit eurer Beziehung? Wie kann dich dein Partner unterstützen, den Stress zu bewältigen?

    Eines Tages, in einem Praktikum, wurde ich gefragt: „Benjamin, was brauchst du, um aufzublühen?“ Die Frage überraschte mich. Ich hatte mich in dem Kinder-Camp verausgabt, vielleicht etwas zu viel, denn am Ende war ich krank. Trotzdem hätte ich mir eher die Frage gestellt: „Was brauche ich, um zu überleben (also nicht krank zu werden)?“ Aber der Leiter war weise. Er sagte: „Nein, ich meinte aufblühen. Denn wenn du aufblühst, werden die Kinder auch aufblühen.“ Wow. Das musste ich erstmal verdauen. Es bringt den Kindern ja gar nichts, wenn ich mich „aufopfere“. Und dann fragte er noch einmal: „Also, was brauchst du um aufzublühen?“ Zwei Tage später konnte ich ihm eine konkrete Liste geben (z.B. ein Einzelzimmer). Und das erstauliche war, er antwortete: „Ok, kein Problem, machen wir so …“

    Je konkreter du weißt, was dir hilft, desto spezifischer kannst du auch darum bitten. Darum stelle ich in diesem Arbeitsblatt auch dir die Frage: „Was brauchst du, um aufzublühen?“

    Alle Arbeitsblätter „Ich und meine Sensibilität“

    How the God of the Generations defines success

    How do you define success? For you personally, what makes a day to be a „good day“? How do you know your life decisions brought you forward? If you are like me, your answers will center around YOUR life: what you achieved, how you felt, etc.

    God’s perspective

    Western societies tend to over-emphasize the individual. God has a different perspective: He is a God of the Generations. When he thinks of you, he also sees all the connections: Where you are coming from and where you are going to. Your ancestry and your children’s children. Your society, your culture, and how your life is shaping the life of tomorrow.

    In order to be successful by his standards, we need to live beyond our own lives. When the settlers came to America, they knew: it will be hard for us, and maybe we will survive. It will even be hard for our children. But if we succeed, and our children succeed, our children’s children will have a better life. This kind of long-term perspective is rare in today’s thinking.

    For a family, having kids is not about the well-being of the parents. Not even about the well-being of the kids. The question is, how can we raise our kids in a way that they can display godly values even when their society opposes God? How can they be Daniels & Esthers?

    Jeremiah wrestles with God’s plan

    In Jeremiah 32, we see a similar theme going on. Jeremiah knows from God that Jerusalem will be destroyed. But then his cousin asked him to buy out his land, and Jeremiah recognized this to be a command from God (v. 8). After the transaction, he complained: God, why?? (v. 25) He tried to make sense of that. He looked at the history of Israel and didn’t find a solution.

    But God saw life beyond Jeremiah’s „today“. He re-affirmed that Jerusalem will be destroyed, but then gave hope: he will gather them and let them live in the land again (so buying land does make sense). And here is his end goal of all this:

    „I will give them singleness of heart and action, so that they will always fear me and that all will then go well for them and for their children after them.“ (Jeremiah 32:39)

    God’s goal

    He is after our hearts. And when we follow His heart, this will actually benefit to our spouse, our children, and our society. A healthy family is a testimony of God’s covenant.

    And „healthy“ doesn’t mean you need to be perfect. Healthy means: staying connected with the vine (John 15). Without this connection, all fruit is temporary. But when your love grows to God, it will grow to people, too. The most spiritual thing you can do is not spending hours praying in tongues, believing for healing, or donating 90% of your income, but: to love (1Corinthians 13:1-3). This is the call that God gave you. And as marriage & family is a vocation, too: he has called you to be a God-fearing husband/wife, father/mother, son/daughter, etc.

    So how about this criteria of success: Did I love well today? Did my actions reflect God’s love? Did we as a family experience his grace today? Did I model God’s values to my children?

    (Photo by Anna Dziubinska on Unsplash)

    Diamant unter der Erde

    Wie entstehen Edelsteine 💎 ? Unter Druck.

    Aua! Ich mag Druck nicht!
    Das ist zu eng!
    Wenn die ganze Welt auf mich einstürmt
    Von oben, von unten
    Von links, von rechts
    Von vorne, von hinten
    Und ich dann auch noch entscheiden soll
    Was gut ist, was edel, was liebevoll.
    Geht das nicht irgendwie einfacher?

    Du lächelst
    Umarmst mich
    Und fragst mich noch einmal:
    Wie entstehen Edelsteine?

    Ich bin umzingelt
    Von Liebe.

    “Von allen Seiten werden wir bedrängt, aber nicht erdrückt … damit auch Jesu Leben an uns deutlich sichtbar wird.”
    (2. Korinther 4, 8-10)

    (Versteht mich nicht falsch –
    Ich liebe nicht den Schmerz,
    Sondern:
    Ich laufe dem Schmerz immer weniger davon.

    Denn tief verborgen unter der Erde
    Begraben unter den Herausforderungen, groß und klein
    Liegt ein Stein.

    Unscheinbar.
    Aber besonders.
    Edel.

    Verborgen.
    Zunächst nur zu sehen
    Für die Augen der Liebe.

    Bis eines Tages
    Der Vulkan ausbricht
    Und den Schatz zur Oberfläche bringt.)

    Advent – Warten

    (Ein Gebet Benjamins.)

    Wann kommst du?
    Warum müssen wir auf dich warten?
    Du siehst die Sehnsucht in unseren Herzen. Du hörst unsere verzweifelten Schreie.
    Sofort – da gibt es keine Verzögerung.
    Weil deine Liebe uns umgibt.
    Du fühlst unseren Schmerz.

    Warum warten wir also auf deine Antwort?
    Hast du nicht gesagt, dass du es bist, der alle Ungerechtigkeit korrigieren wird?
    Warum fühlt sich alles so ungerecht an, so verwirrend?
    Bist du da? Hörst du das Echo unserer Gebete?
    Ja, unsere Gebete hallen wider – in deinem Herzen.

    Wie eine schwangere Frau
    warten wir auf die Erfüllung deiner Versprechen.
    Wir vertrauen, dass du irgendwie schon weißt, warum.
    Vielleicht müssen wir es gar nicht wissen.

    Aber wir werden nicht aufhören, dich zu bestürmen,
    bis du aufstehst
    und deine Feinde vernichtest.
    Du
    bist unser König.

    Wir vertrauen dir.
    Wir warten auf dich.

    Photo by Štefan Štefančík on Unsplash