Gott ist wie … eine Schuldenberatungsstelle

Dieu est comme … un bureau de surendettement

Als ich noch in Stuttgart wohnte, gab es da eine Hausecke, die mich immer wieder faszinierte: denn in dem untersten Geschoss des Gemäuers war ein Schaufenster, auf dem stand geschrieben: SCHULDENBERATUNGSSTELLE, in weißen, großen Buchstaben. Nicht dass ich es nötig hätte, ich meine, ich habe zwar ein paar Kreditkarten, mein Konto ist manchmal überzogen, aber daran ist ja nichts Ungewöhnliches. Und dennoch strahlte dieses Geschäft seinen Reiz aus; sei es, weil es seriös wirkt; sei es, weil ich die Innen-Einrichtung als warm empfinde.

Eines Tages beobachtete ich, dass ein Mann vor dem Schaufenster stehen blieb, zögert, und schließlich eintrat. Ich dachte mir: „So, der ist also verschuldet? Obwohl er einen Anzug an hat ?“ Aber gut, jedem das Seine. Er ging also hinein, und der Mann hinter dem Schreibtisch begrüßte ihn und bot ihm – ohne Witz – einen Kaffee an. Jener lehnte höflich ab, er sei kein Kaffeetrinker, ob es denn Tee gäbe? Natürlich. Und sie redeten über dieses und jenes, ich lernte, dass der – sagt man: Schuldenberater? – dass seine Frau krank ist, Grippe, nichts schlimmes. Plötzlich schaute der – der Beratene? der Kunde? – wie auch immer, er sah auf seine Uhr und sprang auf, er habe noch einen wichtigen Termin, und stürmte aus dem Laden. Ich schüttelte den Kopf: „So, dafür geht man also in die Schuldnerberatungsstelle ?!“ Weiterlesen

Als du heute morgen aufwachtest …

Als du heute morgen aufwachtest, dauerte es ein paar Sekunden, bis ich dir wieder einfiel. Ein Lächeln bildete sich auf deinem Gesicht, und energisch standest du auf.
Lohnt es sich, für mich zu leben?

Noch bevor du dir den Kaffee machtest, durchblätterstest du deinen Terminkalender, wann wir uns das nächste Mal sehen werden. Am liebsten wäre dir, jetzt gleich, sofort … obwohl unrasiert, ungeduscht, und vor allem: schläfrig.
Ist dir ein Leben mit mir so viel wert?

Während das Wasser durchlief, nahmst du dein Handy in die Hand, um mich anzurufen. Aber du besinntest dich, nicht immer bin ich schon um 7.30 Uhr wach. Also schriebst du mir eine SMS – einfach so, natürlich, weil dir gerade langweilig war.
Bist du verliebt?

Als du, dein Brötchen in der Hand, die Morgenpost überflogst, ließ dich alles kalt, ja, du dachtest nicht einmal darüber nach, was du gelesen hattest. Denn deine Gedanken waren bei mir.
Bin ich dir so viel wert? Willst du wirklich den kritischen Teil deines Lebens mir schenken? Unwiderruflich?

Dann bin ich dein Gott.

Der Wettkampf mit mir selbst

Ich fühle mich wie auf einer Wiese; jemand hat mich dorthingeführt, und bevor ich die Augen aufmache, erklärt er mir nochmal die Regeln: „Ganz einfach. Es gibt nur eine Regel: du musst so schnell wie möglich zum Ziel, und selbst wenn du nicht so weit kommst, je weiter du kommst, desto besser.“ Ein Rennen also. „Ein Marathon?“, frage ich. „Naja, so ähnlich, du hast halt nur 90 Minuten Zeit, dann wird abgebrochen. Hast du geübt?“

„Natürlich habe ich geübt!“ antwortete ich stolz, dabei hatte ich nur vor einer Woche angefangen, joggen zu gehen.

„Noch eine Regel: sobald du die Augen aufmachst, kannst du mich nichts mehr fragen. Hast du also noch eine Frage?“ Ich überlege scharf, aber eigentlich ist alles vorbereitet: ich habe meine Turnschuhe an, eine Käppi, falls die Sonne scheint, und einen Regenumhang, falls es anfängt zu schütten … „Ach ja … wie ist das Wetter gerade, ich meine, ich seh ja nix …“ – „Das Wetter ist perfekt.“ – „Gut, danke. Dann kann es losgehen.“

„Oke … Auf die Plätze, fertig … los!“ Ich nehme die Augenbinde ab, und als meine Augen sich an die Helligkeit gewöhnen, komme ich nicht mehr aus dem Staunen heraus. Ich dachte, es wäre eine Bahn vorbereitet worden, Absperrungen und so … ich meine, immerhin ist das Fernsehen da! … nichts. Um mich nur grüne Wiese, dort ein Wald, hier ein See, und am Himmel Wolken, die Regen versprechen.

„Wohin soll ich denn laufen?“ Er antwortete nicht, sondern ging zurück zu seinem Auto. „Bis später!“, rief er lächelnd.

(Hier geht es nicht um meine Identitätsfindung, sondern nur um eine Klausur … )

Die Prinzessin und das Krokodil

Die edle Prinzessin Adelheid schritt dem Strand entlang und dachte an ihren Geliebten, den Prinz. Doch was ist da: zwei Krokodilsaugen luren aus dem Schilf. Sie entdeckten ihr neues Opfer und Mr. Crocodile verliebte sich unsterblich ins sie.

Als Mamsell um die Ecke kam, dachte er, jetzt sei der Moment gekomen, sich zu zeigen – natürlich von seiner besten Seite, um der Prinzession schöne Augen zu machen. Also legte er seinen langen Schwanz dezent vor sie auf den Weg.

Das Unglück ließ nicht lange auf sich warten: Mademoiselle la Princesse stolperte über selbigem, und als sie erblickte, was sie zum Stolpern brachte, wurde sie sandbleich.

„Erschrecken Sie nicht“, sagte das Krokodil, und sein Mund sabberte. „Ich bin ihr neuer Beschützer und würde sie gerne heiraten.“ Die Prinzessin fand keine Worte. „Ich gebe ja zu, meine Apparence ist ein wenig … sagen wir … gewöhnungsbedürftig, aber tief innen drin bin ich ein guter Kerl.“ Die Prinzessin antwortete stotternd: „Sie wollen also sagen, dass …“ – „Ja, genau.“ Plötzlich entdeckte Croco in den Augen der Prinzessin eine Entschlossenheit, die ihm Angst machte, und tatsächlich: beherzt und geschwind hob sie ihre Handtasche auf, holte damit aus und pfefferte sie dem Krokodil an die Stirn, dem Krokodil blieb vor Schreck das Herz stehen und starb.

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Die Geduld des Bräutigams

Ich kann mich noch erinnern, an einem Tag, ich war in einer Kirche, viele Gäste um mich – war es meine Hochzeit? war es meine Verlobung? – Ich saß da, im Gang, und wartete, ich wartete auf meine Braut. Ständig kommt sie zu mir, schaut mich an, huscht wieder in die Küche, redet mit den Leuten im Gang, kommt wieder zu mir, zwei Sekunden später verschwindet sie aufs Klo … Wie schön ihr Kleid war!

Wieder einmal stellte sie sich vor mich, und ich zog sie auf meinen Schoß. Doch schon bald stand sie wieder auf, wie ein Kreisel, der nicht zur Ruhe kommen will.

Es war wieder ein wenig später, und sie trat vor mich und sagte: „Ich liebe dich nicht mehr.“ Und es verwirrte mich nicht, sondern ich antwortete: „Selbst wenn es so wäre, müssten wir lernen, uns zu lieben.“ Doch sie reagierte verzweifelt: „Ich glaube nicht, dass es ein weiter gibt!“

So stand ich auf, ging in den Raum nebenan, ich wollte ein Teelicht wieder anzünden und leerte es dabei aus … Ich ging zu ihr hin und sagte: „Ich gebe dir eine beliebig lange Zeit, es dir zu überlegen. Ruf mich dann an wenn du soweit bist.“ (Und wie gerne hätte ich hinzugefügt: „Aber bitte, bitte, bitte! entscheide dich für mich …“) Und ich ging zur U-Bahn, und noch immer spürte ich diese Sehnsucht nach ihr …

Als ich am Bahnsteig stand und wartete, legten sich plötzlich zwei Hände auf meine Augen, und nicht nur an der Zierlichkeit ihrer Hände, sondern auch in meinem Geist spürte ich: das ist sie!

Seitdem weiß ich, dass es sich lohnt, zu warten.

Du bist schön

„Du bist schön.“ sage ich und setze mich hinter sie. „Du bist schön und keiner erkennt das an. Das ist ungerecht.“ Sie hält inne und betrachtet sich im Spiegel. „Wie meinst du das?“

„Ich meine“, versuche ich mich zu verteidigen, denn ich ahne, dass ich gerade etwas Dummes gesagt habe, „ich meine, es gibt so viele Models, die von allen für ihre Schönheit bewundert werden, und du …“ Maria fährt fort, sich zu kämmen. „Meine Haare glänzen nur für dich.“ sagt sie bedächtig. Mein Blick wird starr. „Wie habe ich das verdie…“ Sie unterbricht mich. „Natürlich hast du es nicht verdient, was verdient man sich heutzutage noch. Aber …“ – „Ja?“

Sie holt Luft und sagt leise: „Aber ich liebe dich.“ Die Sonne kommt hinter den Wolken hervor und strahlt plötzlich durch das Fenster. Tatsächlich, ihr Haar glänzt. „Ich liebe dich auch.“ antworte ich.

Sie dreht sich um und schaut mir in die Augen. „Jedenfalls, Matthias, bist du auch schön.“ und fügt schnell hinzu, als sie die Runzeln in meiner Stirn sieht, „In meinen Augen.“

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„Es gibt Liebe, die liebt, weil sie etwas Wertvolles sieht – und es gibt Liebe, die wertvoll macht, was sie liebt.“

(John Ortberg, „Die Liebe nach der du dich sehnst.“)

Gott ist … Gerechtigkeit

Zwei Diebe unterhalten sich.

Meinst du, Gerechtigkeit ist allgegenwärtig?

– Natürlich.

Warum sieht man sie dann so selten? Das letzte Mal als sie auftauchte, waren sie viele, hatten grüne Mützen auf und kamen mit Handschellen auf mich zu …

– Das ist nicht Gerechtigkeit, das ist nur ihre Anwaltschaft.

Na siehste. Gerechtigkeit hat eine hohe Nase und käseweise Haut … oder sie ist blind.

– Das würde ich so nicht sagen.

Wie dann?

– Das Gericht ist noch nicht einberufen worden. Wie soll Gerechtigkeit für ihre Durchführung sorgen, wenn ihre Zeit noch nicht gekommen ist? Wir leben in einer Zeit der freiwilligen Gerechtigkeit. Im Gericht werden die letzten Worte gesprochen. … Welche Rolle wirst du im Gerichtssaal haben?

Ähm …. Zeuge.

– Du hast Recht, wir sehen viel Ungerechtigkeit, aber meistens, weil wir es sind, die sie tun. Natürlich siehst du viele Diebstähle …

Aber du doch auch!

– War es jemals gerecht, Vergleiche anzustellen? Ist es gerecht, ein Flugzeug zu beneiden, weil es so viel schneller ist als meine Ente? Außerdem, wer sagt dir, dass du mit den richtigen Maßstäben vergleichst? Die Ägypter hatten Gerechtigkeit anders gemalt, als wir es getan hätten. Wer hat mehr von Gerechtigkeit gesehen?

Ach du, die Zeitungen, heute, wir sind ziemlich gut informiert.

– Wir kennen jede Ungerechtigkeit.

Genau.

– Und was ist Gerechtigkeit? Wenn all das nicht passieren würde?

Öhm, naja … zumindest wäre das Leben dann viel ruhiger.

– Du könntest auch aufhören, die BILD zu lesen, dann wird das Leben schon ruhiger.

Was ist denn nun Gerechtigkeit?

– Eine Person.

Die Straßenbahn fährt vorbei, die Autos bremsen, eine Frau schreit auf: „Mein Schlüssel!“

Warum sehe ich diese Person nicht? Sag bloß, du glaubst an … Moment, wir sind schon so lange zusammen, wir drehen die schönsten Dinger, und du sagst, dass … ?

– Ein andermal, Fred.

Und Ed stand auf, bezahlte seinen längst ausgetrunkenen Kaffee und ging nach Hause.

ich muss verrückt sein

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Eines Tages hatte Paul einen Traum: ein Kartenhaus, ein großes Kartenhaus, ein Kartenhaus bis an die Decke. Und er suchte seine Spielkarten aus dem Schrank, räumte seinen Schreibtisch frei und fing an zu bauen. Aber, oh nein! wie schwierig war es schon, zwei Karten aneinanderzulehnen ohne sie umzustoßen!

Nach einer Stunde schaute er auf die Uhr: Oh! ich muss in die Universität gehen! Und er stand auf, packte sein Kram und ging.

Als er wieder nach Hause kam, fiel sein Blick auf das Kartengewirr auf dem Tisch, und plötzlich erinnerte er sich an seinen Traum. Begeistert schmiss er seinen Ranzen in die Ecke und fuhr fort, einen Turm zu bauen. Und immerhin schaffte er schon eine Etage, mit fünf Kartendächern nebeneinander. Doch er hatte Hunger und irgendwann muss man schließlich auch was essen.

Einige Wochen später, Paul hatte sich schon drei Kartensets gekauft, empfand er ein tiefes Glück: 11 Etagen. Jetzt fehlen nur noch 37 und ich bin an der Decke. Voller Freude ging er in die Uni, und wäre Freude ansteckend, hätte der Ärztesektor am Tag darauf einen Zuwachs von 7000 Klienten zählen können.

Welch Schreck, als er nach Hause kam! Er öffnete die Tür zu seinem Zimmer, sah seine kleine Schwester ihre Hausaufgaben machen, sah die Hefte auf seinem Schreibtisch, sah die Karten auf dem Boden neben seinem Schreibtisch. Und leise, aber innerlich wütend schloss er die Tür wieder, rannte hinaus, hinaus in den Wald, rannte, bis sein Äußeres so erschöpft war wie sein Inneres.

Und er stöhnte, kreischte, und schließlich lag er am Boden, tot. So platt wie eine Karte, so platt wie die Karten, die seine Schwester zur Seite gefegt hatte.

10 Minuten. Es war still, der Wind streichelte Gräser und Paul, und plötzlich begriff er, dass sie nicht seinen Traum zerstört hatte, nur dessen Frucht. Und dass man wieder von vorne anfangen kann, einfach so.

Und so, als er wieder vor seinem Schreibtisch saß, und baute, stellte er fest: Nein, ich habe nicht von vorne angefangen. Ich habe von Null angefangen, aber meine Erfahrungen sind geblieben.

(Dieser Text ist unter creative commons frei benutzbar.)

Geld – Geiz – Gier – Gebirge

Eine Truppe von Arbeitern ist unterwegs in den Bergen, um Seilbahnen zu bauen. Aber nach und nach wurde die Atmosphäre unter uns unerträglich: das Geld in unseren Hosentaschen wurde zu schwer, denn unser Herz hing daran. Eifersüchtig schauten wir auf das Geld des anderen. Wir stritten uns, und schließlich schlossen wir uns zusammen, um den Chef zu stürzen.

Wir stiegen auf einen Berg, um ihn in eine Falle zu locken. Doch der Weg war lang, und erschöpft machten wir Pause. Als der Chef die Kasse rausholte, dachten wir: „aah, es gibt wieder Gehalt.“ Aber er tat es nicht. Er sagte: „Jeder zahlt zwei Euro, oder er geht.“ Wie bitte, zahlen? Hast du dich da nicht versprochen oder so? Aber er blieb hartnäckig, und zähneknirschend taten wir jeder seinen Teil in die Kasse.

Wir stiegen weiter hinauf, und wieder machten wir Pause, und wieder will er zwei Euro von jedem. Was wird er bloß mit diesem Geld machen? Ist das nicht unfair? Und wir kletterten weiter den steilen Berg hinauf, und immer wieder zahlten wir die unumgänglichen zwei Euro. Und unsere Herzen wurden leichter, denn es war unser Chef, der sie trug, die Kasse; wir mussten nur noch den Rest unseres Körpers hochschleppen.

Wir kamen an eine Lichtung. Ein wunderbarer Ausblick, und da! ein 200 Meter tiefer Abgrund. Und wir lächelten, und wir staunten, und der Chef stand auf, mit unserem Geld. Und unser Plan, ihn den Berg herunterzustoßen, war jetzt weit weg, jetzt, wo sich die Gelegenheit dazu böte. Jetzt, wo er doch geradewegs auf den Abhang zugeht … Stopp, er geht auf den Abhang zu, mit meinem Geld? Nicht dafür habe ich es in die Kasse gezahlt, dass

Und er tat es. Er warf die Dose, und unsere Herzen standen still. Die unsichtbaren Fäden des Geldes zogen uns hinterher … aber wir blieben stehen. Einen Moment war da ein Funken Vertrauen in unseren Chef, und der unsichtbare Faden riss einen Teil unseres Herzens heraus. Blutend setzten wir uns hin, uns war schwindelig. Ein Jahresgehalt war da den Bach heruntergegangen! Hatten wir uns nicht deswegen hier gemeldet, um Geld verdienen zu können?

Der Chef setzt sich zu uns, ernst. Er sagte: „An wem euer Herz hängt, dem gebt ihr die Kontrolle über euer Leben. Ihr wolltet Geld verdienen, um unabhängig zu sein? Nun, das Geld hat euch abhängig gemacht. Ich habe das Geld getötet, damit es nicht euch tötet. Meine Freunde, …“

Und Tränen springen aus seinen Augen, und er spricht nicht weiter. Und Philipp stand auf, ging zu ihm hin, umarmte ihn, flüsterte: „Danke.“ Und als Philipp sich wieder setzte, haftete unser Blick an ihm, voller Bewunderung und … Dankbarkeit. Ja, wir waren ihm dankbar, dass er ausgedrückt hatte, was unsere heilenden Herzen fühlten. Und wir standen auf, wir alle, und gingen zum Chef; und weil wir ihn nicht alle gleichzeitig umarmen konnten, hoben wir ihn hoch: unsere Arme bildeten seinen Thron.

Und gemeinsam stiegen wir den Berg hinunter, und gemeinsam bewunderten wir die Schönheit der Landschaft, den fast verblühten Mohn, den spiegelglatten Gebirgssee. Wir waren wieder Freunde …

Le bonheur / Ich bin glücklich

Ich hatte versprochen, dass mein Blog deutsch bleibt. Jetzt, wo ich in Frankreich bin, denke und schreibe ich manchmal in Französisch. Um also trotzdem deutsch zu schreiben, ist die Übersetzung am Ende, okay?

Le bonheur c’est quant tout est calme. Les moment sans le vent, seul, avec le soleil. Les moment où j’entends ma respiration, ou la petite mélodie dans ma tête. La paix. Pendant ce moment, tout est dans l’endroit qui lui convient.

Ces moments de rencontre avec Dieu me donnet la force de continuer à marcher, à vivre. Ces moments sont plus précieux que l’argent que j’ai dans ma poche.

Le bonheur, c’est quand Dieu touche la terre.

Ich bin glücklich, wenn alles ruhig ist. Die Momente der Windstille, allein, die Sonne die scheint. Die Momente, in denen ich meinen Atem höre, oder die unaufdringliche Melodie in meinem Kopf. Frieden. In diesem Moment ist alles an dem Ort, an dem es sein soll.

Diese Momente der Begegnung mit Gott geben mir die Kraft, weiterzugehen, weiterzuleben. Diese Momente sind wertvoller als das Geld in meiner Hosentasche. Ich bin glücklich, wenn Gott die Erde berührt.